Senioren auf der Frankenhöhe | © DAV Sektion Altdorf - Knut Adams

Senioren auf der Frankenhöhe

15.07.2026

Auf der Suche nach den Altmühlquellen: Von Windelsbach vorbei an Hornau, Wildbad bis nach Burgbernheim

 

Im Naturpark Frankenhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein. Die Altmühl entspringt in diesem Gebiet oberhalb von Burgbernheim, deren Quellen galt es zu entdecken. Bei den erwarteten Temperaturen bis zu 30 Grad verlief die Wanderroute zu großen Teilen über Waldwege. Die Tour startete bei Windelsbach und führte die DAV-Wanderer der Sektion Altdorf b.Nbg. zum südlichen Ende des Hornauer Weihers. Dessen Auslauf am Südufer wird als der Altmühl-Ursprung bezeichnet. Später traf man auf den Wasserscheideweg, dem man bis zur nächsten Altmühl Quelle am Hirschteich folgte. Auf der Vormittags-Wanderung passierte die Gruppe somit zwei der drei Altmühlquellen. Dem Weg weiter folgend kam man fast direkt zum Wildbad mit dem Waldgasthof zur Mittagseinkehr. 

Das Wildbad blickt mit den Heilquellen und denkmalgeschützten Gebäuden auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert zählte es zu den bedeutendsten Kurbädern Europas. So diente es dem Markgrafen von Ansbach als Kur- und Erholungsort. Aus dieser Zeit ist auch das Kurhaus mit den beiden Verbindungsgängen zu den Wildbadstuben, sowie zum Markgrafenbau erhalten. Nach der Einkehr wanderte man frisch gestärkt zunächst noch durch das angenehm kühle Tiefenbachtal und dann weiter in einem Bogen in Richtung Burgbernheim. Am Himmelfahrtberg oberhalb von Burgbernheim mit schönem Rundumblick in die Landschaft passierte man ein Eichenwaldstück, das in der Form eines Eisernen Kreuzes gepflanzt worden war im Gedenken an den ersten Weltkrieg. Nach dem Abstieg und Unterqueren der Bahnlinie Ansbach-Würzburg ging es am Schönberg zu einer Stelle „Jeseles Grab“, wo der Sage nach bei einem Bergsturz ein Schäfer mit seiner Schafherde umkam. Alle Wanderer der Gruppe waren froh, dass man danach in Burgbernheim am Minigolfplatz die Wanderung mit einer Kaffee-Einkehr trotz großer Hitze wohlbehalten beenden konnte, bevor es mit dem Bus zurück ging.

Knut Adams