Bei den Mühlen mussten wir ein Stück die befahrene Straße entlang gehen, bis der Wanderweg ins Gelände abzweigte. Auf diesem hatten schon ein paar Leute Tritte in den Schnee gearbeitet, so war die Strecke bergauf recht gut zu bewältigen. Folglich waren wir um 11:00 Uhr schon knapp unterhalb von Heldmannsberg. Wir ließen begeistert den lange vermissten, winterlichen Anblick auf uns wirken. Wir entschieden uns nicht abzukürzen, sondern durch das Schottental zu gehen. Auf der Talstrecke erleichterte eine Fahrspur das Laufen, so dass der markante Bärenfelsen und immer wieder Ausblicke auf den Talbach genossen werden konnten. Nach der zweiten Felsformation zweigte der steile Pfad nach Heldmannberg ab. Wieder ging es durch den 30 cm tiefen Schnee, immer in die Fußabdrücke des Vordermannes bzw. der Vorderfrau tretend den Berg hinauf. Ist dieses Naturschutzgebiet im Sommer wegen seiner vielfältigen Flora und Fauna bekannt, so konnte man jetzt an den steilen Hängen, die Hutanger mit den nachwachsenden Dornbüschen und vielfältigen Wildwechselspuren entdecken.
In Heldmannsberg angekommen, statteten wir der denkmalgeschützten Kirche Mariä Himmelfahrt mit ihren reich verzierten, noch weihnachtlich geschmückten Altären einen Besuch ab.