Tag 1 – Ein Gipfel und viel Seilarbeit
Der erste Tourentag führte über den Gletscher zum Punta San Matteo (3.678 m). Bei strahlendem Wetter wurde nicht nur der Gipfel erreicht, sondern auch gleich die komplette Hochtourenausrüstung einem Praxistest unterzogen. Seilgehen auf dem Gletscher, Abstand halten, Kommunikation und enge Spitzkehren im steileren Gelände – alles funktionierte erstaunlich gut.
Besonders eindrucksvoll wurde dabei einmal mehr bewusst, warum man auf Gletschern nicht ohne Seil unterwegs ist: Die Gefahr, in eine Spalte zu rutschen, sollte man auch bei bestem Wetter niemals unterschätzen.
Am Ende standen jedoch alle zufrieden auf 3.678 Metern – ein perfekter Auftakt.