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Mitgliederversammlung 2020

Ordentliche Mitgliederversammlung (03.03.2020)

Die Mitgliederversammlung fand im Vereinslokal Sportpark statt und wurde vom stellvertr. Vorsitzenden Helmut Schröder moderiert. Er begrüßte die Sektionsmitglieder, die Bürgermeisterkandidaten Thomas Kramer und Hans-Dieter Pletz, beide Sektionsmitglieder, die Ehrenvorsitzenden Konrad Holz und Uli Reichert, sowie  die anwesenden Ehrenmitglieder.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte Helmut Schröder den Anwesenden die gute Botschaft überbringen, dass auch in diesem Jahr der Verein wieder die Bewirtung übernimmt.
Er wies darauf hin, dass zu der Versammlung ordnungsgemäß eingeladen wurde. Laut der Vereinssatzung müssen zwei Mitglieder gewählt werden, die das Protokoll der Versammlung mit unterzeichnen. Aus den Reihen der Anwesenden meldeten sich Hermann Frank und Martina Kempa.

Im TOP 2 wurden von Helmut Schröder die neun Namen der im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder vorgelesen. Die Anwesenden würdigten die Verstorbenen mit einer Gedenkminute.

Mit einem kurzweiligen Rückblick der elf Gruppenleiter, hinterlegt mit vielen Bildern, beginnend mit den Leiterinnen der Familiengruppe, Martina Kempa und Kristin Stamm; der Jugend I, Leoni Schneider; Jugend II, Andrea Schwarzbauer in Vertretung; Jungmannschaft, Christian Link; Mitteldrittel, Jochen Frank; Bergsteigergruppe, Herbert Herrmann und Roland Linnert; Bergradgruppe, Ralf Lubick-Komischke; für beide Seniorengruppen, Knut Adams und Skiabteilung,Ingrid Hentschel, konnten die Mitglieder wieder einen Einblick in die umfangreichen Aktivitäten des letzten Vereinsjahres  gewinnen.
Der Leiter der Sportklettergruppe und Verantwortliche für die Kletterhalle, Stefan Link berichtete  über die umfangreichen Angebote in der Kletterhalle. Die Kletterhalle KunstGriff feierte 2019 ihr 15jähriges Bestehen. Seit diesem Zeitraum wird die Halle ehrenamtlich betreut. Dafür bedankte er sich bei den beteiligten Betreuern. Vielen Mitgliedern ist nicht bekannt, dass Klettern nicht nur ein Sport für jüngere Mitglieder ist, nein Klettern ist eine Freizeitaktivität für jedes Alter und für viele Zielgruppen. Dies zeigen die Teilnahme an unseren angebotenen Kletterscheinkursen, den  Veranstaltungen „Klettern 50plus“, das von Martina Kern mit Unterstützung von Gerhard Knoll organisiert wurde. „Klettern mit Handicap“, organisiert von Andrea Koch-Plank, sowie Klettern für Frauen, organisiert von Astrid Wey. Genutzt wird die Halle auch vom Wichernhaus, den Rummelsberger Einrichtungen und dem Jugendtreff Altdorf.
Stefan Link musste aber auch berichten, dass in den letzten Jahren der Besucherandrang rückläufig war, da in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zwei große Kletterhallen gebaut wurden. Höher, größer, mehr Besucher  bedeutet aber auch mehr Anonymität, daher lieben viele Stammgäste die familiäre Atmosphäre in unserer Halle.
Die Skiabteilungsleiterin Ingrid Hentschel führte aus, dass alle Angebote sehr gut genutzt wurden. Leider hielt sich der Einsatz unseres Ski-Doos, mit dem die Sektion die Langlaufloipen um Hegnenberg und Traunfeld spurt, sehr in Grenzen. Alle Vorbereitungen waren vom Loipenteam getroffen, aber leider fehlte dann der Schnee, der ein Langlaufen nur wenige Tage möglich machte.
Hermann Frank berichtete in seiner Funktion als Natur- und Umweltschutzreferent, dass der Deutsche Alpenverein einer der größten Naturschutzverbände in Deutschland ist. Dies ist auch für unsere Sektion Verpflichtung. Sie beteiligt sich mit an der Aktion „Altdorf putzt sich raus“ und reinigt die Altdorfer Rundwanderwege. Hier lobte er besonders den Einsatz unserer Kinder und Jugendlichen, die bei der Reinigungsaktion mit dabei waren. Es wurde die Patenschaft für das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“ bei Raschbach, zwei Patenschaften zur Rettung der Bienen und Artenvielfalt in Hegnenberg und den Kalmusfels bei Illschwang übernommen, einem beliebten Ziel auch der Altdorfer Kletterer. Hier waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig. Kräftige Helfer und schweres Arbeitsgerät waren gefragt und es kam aus nahezu  allen Gruppen Unterstützung. Eine gemeinsame Einkehr rundete als Dankeschön den Einsatz ab.

Eine Zusammenfassung über das sonstige Vereinsgeschehen gab der Vorsitzende Dr. Volker Güther.
Er wies darauf hin, dass er das Amt des Vorsitzenden aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nur ausüben kann, weil  er tatkräftige Unterstützung von dem Geschäftsführer Erich Frank und der Schatzmeisterin Elfriede Müller erhält.
In seinem Bericht ging er auf die vielfältigen Aufgaben des Ehrenamtes ein und stellte die Frage "Was können wir tun, um Ehrenamtsarbeit attraktiver zu machen“. Beispiele dafür waren: wie gelingt es, Aufgaben auf mehrere Personen zu verteilen, wie vermittelt man den Ehrenamtlichen die nötige Wertschätzung oder wie kann man ein Ehrenamt auch wieder abgeben.
In seinen weiteren Ausführungen verwies er auf die vielfältigen Aufgaben in der Geschäftsstelle die auch im letzten Jahr vom Geschäftsführer Erich Frank und Martina Kern hervorragend gemeistert wurden, auf die Vorstands- und Beiratssitzungen, die ganztägige Klausurtagung und externe  Verbandstreffen.
Mit vielen Veranstaltungen konnte der Verein wieder ein umfangreiches Programm anbieten. Bei den neun Sektionsabenden gab es immer Bildvorträge, sechs davon wurden Mitgliedern aus unserer Sektion gestaltet.
Heimatwanderungen, Gemeinschaftsfahrten, Schneeschuh-  oder Skitouren, Landkreis- und Novemberlauf, Seniorengymnastik 50+, Ausfahrten der Radfahrer 60+, es war ein reichhaltiges Angebot für alle Altersgruppen und Interessen. Ein Erlebnis war wieder die jährliche Sonnwendfeier. Die vorwiegend  jugendlichen Teilnehmer, die unter der Leitung der Jugendreferentin Andrea Schwarzbauer die Feier organisiert hatten, waren hellauf begeistert.
Eingebracht hat sich der Verein auch auf einem Stand bei der Consumenta, organisiert vom Landratsamt. Zusammen mit unseren Nachbarsektionen betreuten wir eine Kletterscheibe - ein absoluter Besuchermagnet. Auch die Skibörse, organisiert von
Christian Geiger und Gisela Schuster war wieder ein voller Erfolg. Viele gebrauchte Gegenstände wechselten den Besitzer. Die Einnahmen werden für die Jugendarbeit verwendet. Nicht zu verachten ist hier auch der Umweltgedanke, denn die aussortierten Artikel werden wiederverwendet.  Ein weiterer Höhepunkt war der von Elfriede Müller organisierte Ball des Alpenvereins, das Edelweißfest.  Er entwickelt sich mittlerweile zu einem kulturellen Highlight in Altdorf. Eine Bereicherung des Balles war ein Auftritt der Latein-Formation des Christoph-Jakob-Treu-Gymnasiums aus Lauf. Die Formation ist Deutscher Meister im Schulwettbewerb und sie tanzten zu Melodien aus dem Musicalfilm „Moulin Rouge“.
Nicht zu vergessen ist aber auch die Betreuung der Altdorfer Rundwanderwege, die im letzten Jahr von Robert Vitzthum und seinen Wegepaten durchgeführt wurde.
Er berichtete von dem Ausrüstungsverleih, organisiert von Lydia Maul, Herbert Frank, Volker Güther und Rita Lutz, der von den Mitgliedern sehr gut angenommen wird.
Dr. Volker Güther berichtete auch über die Aus- und Weiterbildung, die einen großen Stellenwert im Verein hat. Es wurden wieder viele interne und externe Ausbildungen durchgeführt. Koordiniert wurde dies von der Ausbildungsreferentin Rita Lutz.
Beim Ehrenabend im April 2019 wurden 17 Mitglieder für ihr jeweils rundes Jubiläum im Ehrenamt geehrt. Einen Höhepunkt bildete die Ernennung unseres langjährigen Vorsitzenden Uli Reichert zum Ehrenmitglied.
Abschließend bedankte sich Dr. Volker Güther bei seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit und dankte allen, die den Verein mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützten.

Die Vorstellung des Finanzberichtes übernahm die stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller, zuständig für die Finanzen im Verein. Mit dem Finanzbericht wurde der Kassenbericht 2019,  vorgestellt. Außerdem berichtete sie über Mitglieder- und Beitragsentwick-lungen.

Der Rechnungsprüfer Arne Otto bescheinigte ihr eine einwandfreie, fehlerlose und übersichtliche Kassen- und Buchführung.
Der TOP 06 Aussprache über die vorangegangen Punkte konnte vom Versammlungsleiter schnell abgeschlossen werden, da keine Wortmeldungen vorlagen.

Im folgenden TOP 07 stand als wichtiger Punkt die Entlastung der Vorstandschaft an. Auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Arnold Obermeier wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Als nachfolgenden Programmpunkt stand die Verabschiedung des ausscheidenden Beiratsmitgliedes Roland Linnert, Leiter der Bergsteigergruppe an. Die Laudatio wurde vom Vorsitzenden Dr. Volker Güther durchgeführt. Seinem Nachfolger Jan Kürschner wünschte er viel Erfolg.

Als weiterer TOP erfolgte von Elfriede Müller  die Vorstellung des  Etats für 2020, der einstimmig von allen Teilnehmern genehmigt wurde.
Mit der Vorstellung des TOP 10  Anträge mit Aussprache und Beschlussfassung musste sie nun  berichten, dass in diesem Jahr ein Antrag der Vorstandschaft auf Beitragserhöhung ab 01.01.2021 vorliegt. Darüber war bereits bei der Vorstellung des Haushaltsplanes 2019 von ihr berichtet  worden. Auf der Hauptversammlung des Bundesverbandes wurden dann die endgültigen Beträge verabschiedet. Erhöhungen werden gefordert für den Ausbau von Hütten und Wegen, das Digitalisierungsprojekt und einem Klimabeitrag. Dazu gab es ausführliche Erläuterungen im Mitteilungsheft 1/2020 auf Seite 9 und in der ausliegenden Tischvorlage. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde einstimmig beschlossen und ist somit zum 01.01.2021 wirksam.

Eine sehr wichtige Information erhielten die Teilnehmer dann noch unter dem TOP 11.
Erich Frank, stellvertr. Vorsitzender und zuständig für unsere Geschäftsstelle, berichtete, dass er nach über 45jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit, bei der im nächsten Jahr stattfindenden Wahl nicht mehr kandidieren wird. Seine Aufgaben sind vielfältig, Mitgliederverwaltung,  Erstellen des Mitteilungsheftes, Aktualisierung Homepage usw. Ein neues, spannendes Thema wird das vom Bundesverband verabschiedete Projekt "alpenverein.digital" sein. Die Entwicklung und Einführung einer Plattform, mit der viele Funktionalitäten der Sektion abgewickelt werden können. Erich Frank warb deshalb darum, dass sich Personen finden, die seine Arbeit übernehmen. Natürlich ist es bei diesem Aufgabengebiet möglich, die Arbeit aufzuteilen.
Wie der Vorsitzende Dr. Volker Güther zu Beginn seiner Rede ausführte, muss es möglich sein, ein übernommenes Ehrenamt auch wieder beenden zu können oder auf mehrere Personen verteilen zu können. Hier kann sich das nun beweisen.
Seien Sie deshalb mutig, trauen Sie sich, helfen Sie uns, wir freuen uns auf Sie. Meldungen bzw. Rückfragen bitte direkt an Erich Frank oder unseren Vorsitzenden Dr. Volker Güther.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Sektion,  schloss Helmut Schröder die Mitgliederversammlung.

Elfriede Müller

Hüttentrekking im Kaiser

Vom 26.07. Bis 29.7 fuhren 9 Mitglieder des DAV Altdorf in das Kaisergebirge. Geplant war die Tour über den Zahmen zum Wilden Kaiser über die Pyramidenspitze und Scheffauer.
Am Freitag, den Tag der Anreise startet die Gruppe von Ebbs aus den steilen aber sehr schönen Aufstieg, zum Teil mit Drahtseil versichert, zur Vorderkaiserfeldenhütte. Nachdem noch Zeit war, wurde gleich ein Abstecher zur Naunspitze unternommen.
Der nächste Tag versprach zunächst gutes Wetter. Es sollten erst am späten Nachmittag Gewitter auftreten. Die 7 einhalb Std Gehzeit mit dem Gipfel der Pyramidenspitze zum Stripsenjochhaus waren jedoch im Wanderführer sehr sportlich angegeben. Der Großteil der Gruppe erreichte das Stripsenjochhaus gerade noch trocken.
Nachdem heftige Gewitter niedergingen und auch für die nächsten Tage angekündigt waren, wurde das Vorhaben der Gruppe mit Bedauern abgesagt, zumal die schwierigen ausgesetzten Steige sowie auch die Klettersteige im Wilden Kaiser noch zu bewältigen gewesen wären, was in Anbetracht des Wetters unsinnig gewesen wäre. Somit stieg die Gruppe am Sonntag nach Kufstein ab und fuhr nach Hause.

Hüttentour im Virgental

Osttirol/Venedigergruppe wurde aufgrund seiner Lage erst relativ spät touristisch erschlossen. Bis zur Eröffnung des Felbertauerntunnels im Jahr 1967 war die Anreise lang und beschwerlich. Auch heute muss man mit rund fünf Stunden Fahrzeit von Altdorf rechnen. Aber die Fahrt über Kitzbühl, Mittersil und Matrei lohnt sich auf jeden Fall. Viele Täler in der Region haben sich eine Ursprünglichkeit erhalten, die es im Norden Tirols so nicht mehr gibt. 

Anfang Juli 2019 machten sich neun Frauen und zwei Männer der Bergsteigergruppe der Sektion Altdorf ins recht abgelegene Virgental auf. Es liegt idyllisch zwischen Lasörling- und Venedigergruppe und endet an den Wänden der Riesenfernergruppe. Zwischen gletscherbedeckten Dreitausendern wandern geübte Berggeher ohne allzu große alpine Herausforderungen durch die beeindruckende Hochgebirgskulisse des Nationalparks Hohe Tauern.

Erstes Ziel der viertägigen Tour war die Essen-Rostocker-Hütte (2208m), die im Maurertal zwischen Alpenrosen und in der Nähe von gigantischen Wasserfällen, Gletscherseen und Gletschern liegt. Der landschaftlich reizvolle Aufstieg erfolgt vom Großparkplatz Ströden und dauert knapp drei Stunden. Das Schutzhaus ist etwas verbaut und unübersichtlich, aber das Hüttenteam, das mit Ehrenamtlichen aus Essen verstärkt wird, sehr bemüht und freundlich.

Für den zweiten Tag war eigentlich ein hochalpiner Übergang zur Clara-Hütte über den "Weg der Bergprinzessinnen" geplant. Weil 2019 noch viel Schnee oberhalb von 2500 Meter lag und die zu passierende Hochkarscharte an der 3000er-Grenze kratzt, entschieden sich die Altdorfer für ein Alternativprogramm: Morgens schnupperte die Gruppe bei einem etwa einstündigen Spaziergang zum noch unter Schnee und Eis versteckten Simonysee der vom Simonykees der fast 3500 Meter hohen Simonyspitzen gespeist wird, Hochgebirgsluft. Anschließend genossen die Wanderer noch einmal den schönen Weg nach Ströden aus umgekehrter Perspektive. Der dann folgende, etwa dreistündige Aufstieg entlang der Umbalfälle zur Clara-Hütte war kein langweiliger Hatsch, sondern ein erfrischendes und atemberaubendes Erlebnis. Im Umbaltal stürzt sich der letzte freifließende Gletscherfluss der Alpen auf spektakuläre Weise ins Tal. Die junge Isel wird durch einen Schaupfad über sieben Stationen erschlossen. Es gibt Plattformen auf denen man die ganze Kraft des Wassers erleben kann und jede Menge Infotafeln.

Die Clara-Hütte (2038m) ist winzig und duckt sich regelrecht unter Felsen. Weil sie vor einigen Jahren von Lawinen schwer beschädigt wurde, ist sie frisch renoviert. Leider waren 2018 neue Hüttenwirte vor Ort, die keine Ahnung von der Gegend und dem Zustand der Wege hatten und auch überhaupt nicht kochen konnten. Schade, denn in den Jahren zuvor war die Hütte von Wirtin Kasia tiptop geführt.

Ein Anruf auf der Neuen Reichenberger Hütte, dem nächsten Etappenziel, ergab, dass der für Tag 3 geplante Weg durchs Dabertal ebenfalls aufgrund von Schnee und Lawinenabgängen unpassierbar ist. Deshalb mussten die Altdorfer erneut nach Ströden absteigen und den normalen Hüttenweg über das Großbachtal zur Reichenberger Hütte gehen. Aber auch diese Wegvariante ist landschaftlich sehr reizvoll. Unterwegs hat man immer wieder tolle Ausblicke auf den Großvenediger. Die Neue Reichenberger Hütte (2586m) liegt wunderschön am Bödensee und hat ein einheimisches Wirtsehepaar, das sehr gut organsiert ist und seine Gäste mit echten Osttiroler Spezialitäten verwöhnt.

Weil am letzten Tag ab mittags Gewitter angesagt waren, erfolgte ein zügiger Abstieg. Gerade noch rechtzeitig, bevor ein Platzregen einsetzte, erreichten die Altdorfer die Islizler Alm in der Nähe des Parkplatzes.

Die Tour von der Clara-Hütte zur Neuen Reichenberger Hütte, die eine der schönsten in Osttirol sein soll, wollen die Altdorfer in den nächsten Jahren noch einmal angehen.

 Clara Grau

Ordentliche Mitgliederversammlung 2019

Ordentliche Mitgliederversammlung (12.03.2019)

Unsere ordentliche Mitgliederversammlung fand im Vereinslokal Sportpark statt. Die Versammlung moderierte der stellvertr. Vorsitzende Helmut Schröder.
Er begrüßte die Sektionsmitglieder, den Bürgermeister der Stadt Altdorf, Erich Odörfer, den Ehrenvorsitzenden Konrad Holz und die  anwesenden Ehrenmitglieder.
Zu Beginn der Veranstaltung konnte Helmut Schröder den Anwesenden die gute Botschaft überbringen, dass auch in diesem Jahr der Verein wieder die Bezahlung der Getränke übernimmt und wie bereits auf den Tischen ersichtlich, auch wieder ein kleiner Snack angeboten wird.                 
Er wies darauf hin, dass zu der Versammlung ordnungsgemäß eingeladen wurde. Laut der Satzung mussten zwei Mitglieder gewählt werden, die das Protokoll der Versammlung mit unterzeichnen. Aus den Reihen der Anwesenden meldeten sich Wolfgang Rösch und Werner Wagner. Beide wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt.

Im nächsten TOP wurden von Helmut Schröder die zwölf Namen der im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder verlesen. Die Anwesenden würdigten die Verstorbenen mit einer Gedenkminute.

Mit einem kurzweiligen Rückblick der elf Gruppenleiter, beginnend mit dem Leiter der Familiengruppe, Christian Geiger; der Jugend I, Timo Geiger; Jugend II, Bastian Linkens; Jungmannschaft, Dr. Volker Güther in Vertretung von  Christian Link; Mitteldrittel, Katja Staudinger; Bergsteigergruppe, Roland Linnert und Herbert Herrmann; Bergradgruppe, Ralf Lubick-Komischke; Seniorengruppe, Knut Adams; Seniorengruppe Leicht, Karin Schramm; Skiabteilung, Katja Staudinger in Vertretung von Ingrid Hentschel, konnten die Mitglieder wieder einen Einblick in die umfangreichen Aktivitäten des Vereines gewinnen.
Der Leiter der Sportklettergruppe und Verantwortliche für die Kletterhalle KunstGriff Stefan Link berichtete ebenfalls über die Unternehmungen seiner Gruppe und Aktivitäten in der Kletterhalle. Im September hatte unter Anleitung eines Profi-Routensetzers ein Lehrgang für unsere Routenschrauber stattgefunden. Die Teilnehmer lernten hier, wie man schöne und abwechslungsreiche Routen für die jeweilige Zielgruppe schraubt. Viele Stammkletterer konnten bestätigen, dass dies hervorragend gelungen ist.
Klettern ist ein Sport für jedes Alter und für viele Zielgruppen. Dies zeigen unsere  Veranstaltungen „Klettern für Senioren 50+“, das von Martina Kern mit Unterstützung von Gerhard Knoll organisiert wurde. „Klettern mit Handicap“, organisiert von Andrea Koch-Plank sowie Klettern für Frauen, organisiert von Astrid Wey. Genutzt wird die Halle auch vom Wichernhaus, den Rummelsberger Einrichtungen und dem Jugendtreff Altdorf.
Ein weiterer Rückblick wurde vom Natur- und Umweltschutzbeauftragten unserer Sektion, Hermann Frank, vorgetragen. Die Aufgaben der Sektion als Naturschutzverein sind sehr vielseitig. Dazu gehören u. a. die Betreuung des Kalmusfelsen bei Amberg, einem beliebten Ziel auch der Altdorfer Kletterer, und die Patenschaft für das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“. Außerdem beteiligte sich die Sektion bei der jährlichen Reinigungsaktion der Stadt Altdorf „Altdorf putzt sich raus“. Hier lobte er besonders den Einsatz unserer Kinder und Jugendlichen der Familiengruppe und den Jugendgruppen, die bei der Reinigungsaktion mit dabei waren.
Wie ja hinlänglich bekannt, hat sich der DAV auch dem Klimaschutz verpflichtet. Deshalb konnte er vorausschauend auf das Jahr 2019 berichten, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen aus der Familien- und der Jugendgruppe I an einer Pflanzaktion der Stromer Stiftung beteiligen. 2019 spendet die Sektion für die Anschaffung der Bäume 500 €. Außerdem hat die Sektion zwei Patenschaften einer Blumenwiese zur Rettung der Bienen und Artenvielfalt in Hegnenberg übernommen.
Ob in der freien Natur beim Wandern, Skifahren oder Bergsteigen oder in der vereinseigenen Kletterhalle, es war für jeden, egal ob jung oder alt, etwas im Programmangebot.  
Ein großer Dank geht hier von der Vorstandschaft an alle ehrenamtlichen Helfer, die hier viele  ehrenamtliche Stunden geleistet haben.

Eine Zusammenfassung über das sonstige Vereinsgeschehen gab der Vorsitzende Dr. Volker Güther. Er bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit in seinem ersten Amtsjahr. Er wies darauf hin, dass er das Amt des Vorsitzenden aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nur ausüben kann, weil  er tatkräftige Unterstützung von dem Geschäftsführer Erich Frank und der Schatzmeisterin Elfriede Müller erhält.
Im letzten Jahr gab es eine  neue Herausforderung, die sehr viel Aufmerksamkeit beanspruchte, die Europäische Datenschutzgrundverordnung. Als erstes galt es, etwas Licht in das Dickicht von unterschiedlichen, sich teilweise widersprechenden Aussagen von Experten zu bringen. Aber wir haben das gut geschafft.
Zur Sektion konnte er berichten, dass wir derzeit bei unseren Mitgliedern die 2.000er Grenze überschritten haben. Er verwies auf die vielfältigen Aufgaben in der Geschäftsstelle, die auch im letzten Jahr vom Geschäftsführer Erich Frank und Martina Kern hervorragend gemeistert wurden. Auch unsere in 2016 neu gestaltete Homepage kann sich sehen lassen. Für die Pflege und die aktuellen Inhalte zeichnen in erster Linie Matthias und Erich Frank verantwortlich. Er verwies auch auf die Erstellung unserer drei Mitteilungshefte und das Jahresprogramm und bedankte sich bei dem Redaktionsteam Erich Frank, Konrad Holz und Hermann Frank und natürlich auch den  zahlreichen Austrägern, die unser Heft kostenlos verteilen. Neben der ganztägigen Klausurtagung und weiteren Vorstands- und Beiratssitzungen pflegte die Vorstandschaft auch die Kontakte zur Bundesgeschäftsstelle und zu den Nachbarsektionen.
Er berichtete von dem Ausrüstungsverleih, organisiert von Lydia Maul, Herbert Frank, Volker Güther und Rita Lutz, der von den Mitgliedern sehr gut angenommen wird.        
Mit vielen Veranstaltungen konnte der Verein seinen Mitgliedern wieder ein umfangreiches Programm anbieten. So wurden bei den Sektionsabenden auch interessante Bildvorträge gezeigt.
Heimatwanderungen und Gemeinschaftsfahrten u. a. an den Kochelsee, die Berchtesgadener  Alpen und Schladminger Tauern, Schneeschuhtouren oder Skitouren, um nur einige zu nennen, rundeten das Programm ab. Im sportlichen Bereich konnte die Sektion auch im letzten Jahr wieder vielfältige Beiträge leisten. Unsere Sektion nahm  am Landkreis- und Novemberlauf teil. Die Seniorengymnastik, angeboten von Karin Schramm, ist über das ganze Jahr gleichbleibend sehr gut besucht. Erwähnenswert sind auch die  Ausfahrten der Radfahrer 60+, die bei gutem Wetter wöchentlich unterwegs sind.  
Auch der Sportabzeichentreff, der das letzte Mal von Uli und Ev Reichert organisiert wurde, war wieder sehr beliebt. In den Wintermonaten wurden mit der Skigymnastik und der Skivereinsmeisterschaft alpin Möglichkeiten angeboten, die sehr gut angenommen wurden. Ein weiterer Aufgabenbereich, dem sich der DAV in der Wintersaison verschrieben hat, ist das Spuren der Langlaufloipen Traunfeld und Hegnenberg mit dem vereinseigenen Skidoo. Spuren ist natürlich nur möglich, wenn genügend Schnee liegt und das war 2018 nur an zwei Tagen. Dann war der Schnee wieder weg. Nicht zu vergessen ist aber auch die Betreuung der Altdorfer Rundwanderwege, die im letzten Jahr von Helmut Schröder und seinen Wegepaten durchgeführt wurde. Hier sind wir aber immer noch auf der Suche nach einem Wegewart.
Die jährliche Sonnwendfeier  war wieder ein Erlebnis. Sie fand zwar ausgerechnet am Tag des WM-Spiels Deutschland gegen Schweden statt, aber der tollen Stimmung konnte das nichts anhaben. Die vorwiegend jugendlichen Teilnehmer, die unter Leitung von Andrea Schwarzbauer die Feier organisiert haben, waren hellauf begeistert. Mitgemacht haben wir auch auf einem Stand bei der Consumenta, organisiert vom Landratsamt. Zusammen mit unseren Nachbarsektionen betreuten wir eine Kletterscheibe, ein absoluter Besuchermag-net! Auch die Skibörse, organisiert von Christian Geiger und Gisela Schuster, war wieder ein voller Erfolg. Viele gebrauchte Gegenstände wechselten den Besitzer. Die Einnahmen werden für die Jugendarbeit verwendet. Nicht zu verachten ist hier auch der Umweltgedanke, denn die aussortierten Artikel werden wiederverwendet. Ein weiterer Höhepunkt war der von Elfriede Müller organisierte Ball des Alpenvereins, das Edelweißfest. Er entwickelt sich mittlerweile zu einem kulturellen Highlight in Altdorf. Erste Sahne war in diesem Jahr das Rahmenprogramm mit den deutschen Meistern und drei Landesmeistern im Boogie-Woogie.
Dr. Volker Güther berichtete auch über die Aus- und Weiterbildung, die einen großen Stellenwert im Verein hat. Es wurden wieder viele interne und externe Ausbildungen durchgeführt. Koordiniert wurde die Aus- und Weiterbildung von der Ausbildungsreferentin Rita Lutz.
Abschließend bedankte sich Dr. Volker Güther bei allen, die ihn in seinem ersten Jahr als Vorsitzender unterstützt haben.

Die Vorstellung des Finanzberichtes übernahm die stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller, zuständig für die Finanzen im Verein. Mit dem Finanzbericht wurde der Kassenbericht 2018, vorgestellt. Sie wies darauf hin, dass der Kassenbericht 2018 die Besonderheit aufweist, dass das Vereinsjahr mit einem großen Negativbetrag abschließt. Dies resultiert davon, dass im Berichtsjahr der Beitragseinzug umgestellt wurde. Außerdem wurde über Mitglieder- und Beitragsentwicklungen berichtet.

Der Rechnungsprüfer Arne Otto bescheinigte ihr eine einwandfreie, fehlerlose und übersichtliche Kassen- und Buchführung.
Der TOP 06, Aussprache über die vorangegangenen Punkte, konnte vom Versammlungsleiter schnell abgeschlossen werden, da es keine Wortmeldungen gab.
Im folgenden TOP 07 stand als wichtiger Punkt die Entlastung der Vorstandschaft an. Auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Arnold Obermeier wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Nun wurde die Mitgliederversammlung für eine Pause von 10 Minuten unterbrochen.

Als nächsten Programmpunkt stand die Verabschiedung langjähriger Gruppenleiter an.
Sabine Schreiner und Klaus Rübenach /  Leiter Bergradgruppe
Michael Betz / stellvertr. Leiter Bergsteigergruppe
Christian Geiger / Leiter Familiengruppe
Lea Hiller / Leiterin Jugend I
Karin Schramm /Leiterin Seniorengruppe Leicht und Leiterin Seniorengymnastik 50+
Die Nachfolger wurden bereits in der letzten Beiratssitzung vorgestellt und gewählt.

Als weiterer TOP erfolgte von Elfriede Müller noch die Vorstellung des  Etats für 2019.     
Vorausschauend auf das Jahr 2021 musste sie leider berichten, dass der Bundesverband die Beträge, die wir abführen müssen, deutlich anheben wird. Dies bedeutet für die Sektion, dass auch hier eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ansteht.

Im TOP 10 Anträge mit Aussprache und Beschlussfassung lag ein Antrag über die Genehmigung der Sektionsjugendordnung vor. Am 25. Januar 2019 fand die erste Jugendvollversammlung in unserem Jugendraum statt. Die dort beschlossene Sektionsjugendordnung wird allerdings erst wirksam durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung.    
Die Sektionsjugendordnung war auf unserer Homepage abrufbar und wurde vor der Mitgliederversammlung an alle Teilnehmer ausgegeben. Somit hatte jedes Mitglied die Möglichkeit, sich zu informieren. Andrea Schwarzbauer, Jugendreferentin und stellvertr.
Vorsitzende erläuterte das Verfahren der Inkraftsetzung und stellte das Ergebnis der Jugendvollversammlung vor, bzw. verwies auf die verteilte Tischvorlage.
Bei der durchgeführten Abstimmung wurde die Sektionsjugendordnung einstimmig beschlossen und ist damit wirksam.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Sektion, bzw. mit dem Hinweis, dass der Deutsche Alpenverein in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum feiert, schloss Helmut Schröder die Mitgliederversammlung.                  

Text: Elfriede Müller; Bilder: Hubert Seel

 

Verabschiedung Vorsitzender Uli Reichert

Stabwechsel beim Alpenverein Altdorf

Nach 14 Jahren als 2. Vorsitzender und 12 Jahre als Vorsitzender der Sektion Altdorf des DAV wurde Uli Reichert bei der Mitgliederversammlung am 6. März 2018 im Sportpark Altdorf in den wohlverdienten Vereins-Ruhestand verabschiedet.

Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Volker Güther bedankte sich für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit mit einer Laudatio.
Er überreichte Uli Reichert einen guten Tropfen, sowie einen Gutschein von „altdorfaktiv“.
Die Mitglieder bedankten sich bei ihrem ehemaligen Vorsitzenden mit stehendem Applaus.

Uli Reichert bedankte sich für die Laudatio und den Applaus und übergab seinem Nachfolger einen Skistock, sinnbildlich als Staffelstab, mit den besten Erfolgswünschen für die kommenden Aufgaben als Vorsitzender.

Ein kleiner Rückblick auf seine 35-jährige ehrenamtliche Arbeit

Uli Reichert gehört dem Alpenverein Altdorf seit 1974 an. Diese 44-jährige Mitgliedschaft ist geprägt von seiner 35-jährigen ehrenamtlichen Mitarbeit in verschiedenen Bereichen unserer Sektion.

Vier Jahre stellvertr. Leiter und Leiter  unserer Skiabteilung (1983 - 1987)        
Bei Uli Reichert war schon immer eine große Begeisterung für den Skisport zu spüren. Als geprüfter Fachübungsleiter Ski alpin (1983) war es für ihn selbstverständlich, sein Wissen um den Skisport in unsere Skiabteilung einzubringen. So hat er Gemeinschaftsfahrten, Skikurse und die Ski-Vereinsmeisterschaften alpin organisiert, und bei der Gestaltung unserer Zusammenkünfte in den Wintermonaten sowie bei der Durchführung der wöchentlichen Skigymnastik engagiert mitgearbeitet.
Von 1983 bis 1986 war er als stellvertretender Leiter unserer Skiabteilung tätig.        
Dann übernahm er für ein Jahr die Leitung dieser Abteilung.

Organisator unseres Sportabzeichen-Treffs (seit 1984)            
1984 hatte Uli Reichert die Idee, die winterliche Skigymnastik im Sommer durch ein sportliches Übungsprogramm fortzusetzen. So organisierte er - in Zusammenarbeit mit dem TV 1881 Altdorf - am 5. Mai 1984 erstmals für unsere Mitglieder den wöchentlichen Sportabzeichen-Treff. Unsere Mitglieder konnten sich auf dem Sportgelände der heutigen Mittelschule Altdorf sportlich betätigen und auch gleichzeitig das Deutsche und Bayerische Sportabzeichen ablegen. Dieses Angebot läuft auch heute noch mit großem Erfolg.

14 Jahre Zweiter Vorsitzender (1987 - 2001)                    
Von 1987 bis 2001 hat Ulrich Reichert das Amt des 2. Vorsitzenden ausgeübt. 14 Jahre lang war er ein verlässlicher zweiter Vorsitzender, der ideenreich den Verein zusammen mit Konrad Holz leitete, der immer das richtige Gefühl für das Machbare hatte und der auch entscheiden konnte, was es an Bewährtem zu erhalten galt und was an Neuem zu uns passte. Wichtig war ihm dabei, viele persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitern zu führen.

Einige wichtige Aktivitäten und Ereignisse, die Uli Reichert maßgeblich mitgestaltet hat:

  • Die Durchführung unserer drei Jubiläumsfeierlichkeiten zum 20-, 25- und 30-jährigen Bestehen; vor allem an dem Festabend "Alpenländische Folklore" 1992 in der Stadthalle mit 88 Mitwirkenden aus unseren drei befreundeten ausländischen Gruppen. Diese erfolgreiche Veranstaltung war seine Idee.
  • Viele Höhepunkte unserer Sektionsarbeit mit attraktiven Fahrten, Wanderungen und Vorträgen,
  • die Bereicherung des Altdorfer Altstadtfestes durch „sein“ "Prominentenklettern",
  • die Inbetriebnahme unserer ersten Geschäftsstelle in der Ohmstraße,
  • den Kauf eines neuen Motorschlittens für unsere Ski-Langlaufloipen,
  • die vielen festlichen Jubiläumsfeiern mit unseren ausländischen Freunden in Altdorf, Gardolo, Wiesen und Altdorf/Uri,
  • die Pflege der Kontakte zu unseren Nachbarsektionen,
  • die Teilnahme an vielen regionalen Tagungen und an den Hauptversammlungen des DAV,
  • die Durchführung des Nordbayerischen Sektionstages 1995 in der Stadthalle Altdorf,
  • die außerordentliche Mitgliederversammlung 1993 (Gründungsversammlung) in der Stadthalle, bei der 224 Mitglieder die Zustimmung zur Gründung der Sektion Altdorf gaben und Uli Reichert zum 2. Vorsitzenden der neuen Sektion gewählt wurde.
  • die Durchführung vieler öffentlicher Großveranstaltungen, Vorträge und Gottesdienste mit unseren befreundeten ausländischen Gruppen und namhaften Alpinisten in der Stadt-halle, im Universitätshof und in der Laurentiuskirche.
  • am 1. Juli 2008 stellte er den Antrag an die Stadt Altdorf, zur Aufnahme einer offiziellen kommunalen Partnerschaft mit Wiesen/Pfitsch, die dann im Okt. 2010 vereinbart wurde.

Ehrenmitglied der Sektion (2001)                            
In der Mitgliederversammlung am 16. Januar 2001 hat er seine Tätigkeit als 2. Vorsitzender beendet und er wurde aufgrund seiner Verdienste um den Alpenverein Altdorf zum Ehrenmitglied der Sektion ernannt.

1. Vorsitzender der Sektion (2006 - 2018)                        
Fünf Jahre kümmerte er sich weiterhin um den Sportabzeichen-Treff und war im Winter als Übungsleiter Ski-alpin tätig.
Am 28. März 2006 wurde ihm das Amt des 1. Vorsitzenden unserer damals 1 500 Mitglieder zählenden Sektion übertragen.
Unter seiner Verantwortung wurde das bisher gewohnte Angebot unserer Vereinsarbeit weiter praktiziert und auch neu überdacht. So wurden Änderungen in den Strukturen des Vorstandes und Beirats, der Vereinssatzung und auch Umgestaltungen am Programm vorgenommen. Unter seiner Regie wurde ein Handbuch erarbeitet. Das Handbuch der Sektion Altdorf beschreibt Abläufe und Vorgänge. Es enthält umfassende Informationen zur Sektion und zu unserer ehrenamtlichen Tätigkeit. Von der Organisation, der Mehrjahresplanung, Zielen, Finanzen, Rechts- und Versicherungsangelegenheiten bis hin zu den Aufgabenbeschreibungen spannt sich der Bogen der Informationen.
Unter seiner Führung haben sich die Mitarbeiter bemüht, dass unsere Sektion ein lebendiger Verein bleibt, der weiterhin für alle Generationen attraktiv ist und die Spielarten des Alpinismus auf vielfältige Art praktiziert, der die Traditionen des Deutschen Alpenvereins erhält und pflegt, der im Programmangebot immer die richtige Mischung von Gemeinschaft, Erlebnis, Naturschutz, Kultur und den erforderlichen Aktivitäten in den Bergen sucht, und der seine gemeinnützigen Ziele auch weiterhin durch den Einsatz seiner ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter erreicht.

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten (2014)                
Landrat Armin Kroder überreichte ihm 2014 aufgrund seiner Verdienste um den Alpenverein Altdorf das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Männern und Frauen.

Nach dem arbeitsreichen Jubiläumsjahr - 50 Jahre Alpenverein Altdorf - hat Uli Reichert bei der Mitgliederversammlung am 6. März 2018 sein Amt in jüngere Hände übergeben.
Wir danken ihm für Alles, was er unserem Verein gegeben hat. Uli Reichert hat in den 35 Jahren seiner ehrenamtlicher Tätigkeit ein Stück Altdorfer Alpenvereinsgeschichte mitgeschrieben.

Erich Frank, stellvertr. Vorsitzender

Ordentliche Mitgliederversammlung 2018

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der DAV Sektion Altdorf

Die gut besuchte ordentliche Mitgliederversammlung am 6. März 2018 der Sektion Altdorf des Deutschen Alpenvereins wurde geprägt von informativen Rückblicken, der Verabschiedung des Vorsitzenden und zwei Beiratsmitgliedern sowie von Neuwahlen.
Die Leitung hatte der stellvertretende Vorsitzende Helmut Schröder.

Nach der Begrüßung konnte Helmut Schröder auch in diesem Jahr den anwesenden Mitgliedern die gute Botschaft überbringen, dass der Verein wieder die Bezahlung der Getränke übernimmt. Außerdem gab es Brezen und Zwiebelkuchen als kleines Dankeschön für alle Mitglieder, die durch ihren Besuch Ihr Interesse am allgemeinen Vereinsgeschehen zeigen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung gedachten die Anwesenden der sechs im Jahr 2017 verstorbenen Mitglieder.

Mit einem kurzweiligen Rückblick der elf Gruppenleiter, beginnend mit dem Leiter der Familiengruppe Christian Geiger, der Jugend 1 Timo Geiger, Jugend 2 Uwe Schedewie, Jungmannschaft Christian Link, Mitteldrittel Jochen Frank, Bergsteigergruppe Roland Linnert, Sportklettergruppe Stefan Link, Seniorengruppe Knut Adams, Seniorengruppe Leicht Karin Schramm, Skiabteilung Ingrid Hentschel und stellvertretend. für die Bergradgruppe Susanne Kürschner, konnten die Mitglieder wieder einen Einblick in die umfangreichen Aktivitäten des Vereines gewinnen. Ein weiterer Rückblick wurde vom Natur- und Umweltschutzbeauftragten, Hermann Frank gehalten. Die Aufgaben der Sektion als Naturschutzverein sind sehr vielseitig. Dazu gehört u. a. die Betreuung des Kalmusfelsen bei Amberg, einem beliebten Ziel auch der Altdorfer Kletterer, die Patenschaft für das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“ und die Organisation der Reinigung der Altdorfer Wanderwege bei „Altdorf putzt sich raus“.

Eine Zusammenfassung über das sonstige Vereinsgeschehen gab der Vorsitzende Uli Reichert:

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen unseres 50-jährigen Jubiläums.
Zu dem umfangreichen Programm, wie jedes Jahr, wurde im Jubiläumsjahr unseren Mitgliedern noch folgendes zusätzlich geboten:

  • eine informative Festschrift,
  • das Konzert des Coro Alpino Trentino di Gardolo in Altdorf,
  • das Bergwochenende mit Gottesdienst im Pfitschtal und zum Schluss
  • den Dankeschönabend in Berg
  • unsere Jugend hat sich über eine neue Einrichtung für den Jugendraum und drei Schlauchboote gefreut.

Bei den Sektionsabenden wurden zehn Bild- und Filmvorträge gezeigt. Gemeinschaftsfahrten mit Schneeschuhtouren, Skitouren, Bergwanderungen wurden im bayrischen Wald, Elbsandsteinebirge, den Alpen und unserer heimatlichen Umgebung durchgeführt. Auch die traditionelle Faschingswanderung fand wieder statt.

Auch im sportlichen Bereich konnte die Sektion im letzten Jahr wieder vielfältige Beiträge leisten. Unter der Leitung von Volker Güther nahm sie am Landkreislauf teil. Ein zweiter Platz in der Wertung Mixed Teams beim Novemberlauf der Sektion Nürnberg kann sich sehen lassen. Die Seniorengymnastik, der Sportabzeichentreff und die Skigymnastik waren durchgehend gut besucht. Seit die wöchentliche Skigymnastik in die neue Dreifachturnhalle zurückkehrte, stieg ihre Teilnehmerzahl auf über 50 an. Mit der Skivereinsmeisterschaft wurde ein weiteres sportliches Highlight durchgeführt.

Die zwei neuen Angebote für unsere Senioren, Klettern 50+ und Radfahren 60+, haben sich etabliert. Ein weiterer Aufgabenbereich, dem sich der DAV in der Wintersaison verschrieben hat, ist das Spuren der Langlaufloipen Traunfeld und Hegnenberg mit dem vereinseigenen Skidoo. Erfreulicherweise hat sich der Aufbau der Schilder gelohnt, denn die Schneeverhältnisse im Januar 2017 ließen eine gute Nutzung der gespurten Loipen zu. Nicht zu vergessen ist die Betreuung der Altdorfer Rundwanderwege unter der Leitung von Peter Foos und seinen Wegepaten.

Im Jahr 2017 fand auch der traditionelle Ehrenabend statt. Viele Mitglieder und Mitarbeiter haben die Einladung zur Mitglieder- und Mitarbeiterehrung angenommen.

Die besondere Sonnwendfeier, organisiert von der Jugendreferentin Andrea Schwarzbauer, mit einem Spielenachmittag, Foodtruck und Festzelt wurde zu vorgerückter Stunde mit einem tollen Feuerwerk abgerundet.

Am Altstadtfest versuchten sich nach dem „Promiklettern“ vorwiegend Kinder mit Spaß und Erfolg am Kletterturm.

Ein weiterer Höhepunkt in dem Vereinsjahr war der Ball des Alpenvereins, das Edelweißfest. Zahlreiche Gäste erfreuten sich am kalten Buffet, an der abwechslungsreichen Tanzmusik, zwei attraktiven Showtanzgruppen und leckeren Getränken an der Bar.

Sehr gut angenommen wurde auch wieder die Skibörse, die von allen Jugendgruppen und der Familiengruppe, organisiert von Christian Geiger und Gisela Schuster, durchgeführt wird. Hinter unserer Skibörse steht ein grundsätzlicher Naturschutzgedanke: „Material und Energieeinsparung durch Weiterverwendung von Ausrüstung und Bekleidung“.

Uli Reichert berichtete auch über die Aus- und Weiterbildung, die einen großen Stellenwert im Verein hat. Es wurden wieder viele interne und externe Ausbildungen durchgeführt. Koordiniert wurden sie von der stellvertr. Vorsitzenden und Ausbildungsreferentin Rita Lutz.

Er wies in seinem Bericht  auf die vielfältigen Aufgaben in der Geschäftsstelle hin. Unter der Leitung des stellvertr. Vorsitzenden Erich Frank, mit Unterstützung von Martina Kern und Lina Wagner, mussten auch in diesem Jahr wieder viele Verwaltungsaufgaben bearbeitet werden. Erneut konnte man einen Mitgliederzuwachs vermelden, blieb mit 1985 Mitgliedern nur knapp unter der 2000er Marke.

Uli Reichert bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen, den Beiräten und den vielen fleißigen Helfern, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz dieses vielfältige Vereinsangebot nicht möglich wäre. Er beendete seinen 12. und letzten Jahresbericht mit dem Hinweis auf das Vorwort des Mitteilungsheftes 2018/1. Dort hatte er im Telegrammstil auf seine 34-jährige ehrenamtliche Arbeit zurückgeblickt.

Die Vorstellung des Finanzberichtes übernahm die stellvertretende Vorsitzende Elfriede Müller, zuständig für die Finanzen im Verein. Der Finanzbericht wurde ergänzt durch Informationen zu Anschaffungen für die Jugendarbeit. So freuen sich die Jugendgruppen über drei aufblasbare Kanadier für Abenteuer zu Wasser und einer neuen Einrichtung ihres Jugendraumes. Außerdem wurde über Mitglieder- und Beitragsentwicklungen berichtet. Der Rechnungsprüfer Arne Otto bescheinigte Elfriede Müller eine einwandfreie, fehlerlose und übersichtliche Kassen- und Buchführung.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung erfolgte die Verabschiedung des Vorsitzenden Uli Reichert, der nach 37 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in den wohlverdienten Vereins-Ruhestand geht. (Eigener Bericht unter Rückblick)
Hans-Peter Reißmüller schied als Vortragswart aus. Für den scheidenden Wegewart Peter Foos wird noch eine Nachfolge gesucht. (Verabschiedungen siehe Ende des Berichts)

Auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Arnold Obermeier wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Ein weiterer Schwerpunkt der MGV war die Neuwahl der Vorstandschaft, der Rechnungsprüfer und des Ehrenrates.

Die Wahl wurde durchgeführt von der Stadträtin Margit Kiessling und dem ehemaligen Stadtrat Wolfgang Rösch. Stadträtin Margit Kiessling nutzte die Gelegenheit, um sich im Namen des Stadtrates bei der Sektion für die geleistete Arbeit zu bedanken.

Zur Wahl standen als Vorsitzender Dr. Volker Güther, als stellvertretende Vorsitzende Erich Frank, Rita Lutz, Elfriede Müller, Helmut Schröder, Andrea Schwarzbauer und Hubert Seel, als Rechnungsprüfer Arne Otto und Arnold Obermeier, sowie als Ehrenrat Christine Hiller, Horst Schwarzbauer und Jürgen Thieme.

Alle zur Wahl stehenden Personen wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt und nahmen die Wahl an.

Der von der stellvertr. Vorsitzenden Elfriede Müller vorgestellte Haushalt für 2018 wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung genehmigt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Sektion, insbesondere auf den Sektionsabend am 10.04. mit Bildervortrag von Dr. Hartmut Herzog: "Reise zu den Patenkindern in Uganda" und auf die Aktion „Altdorf putzt sich raus“ am 24.03.2018 schloss Helmut Schröder die Mitgliederversammlung.
Rita Lutz/Erich Frank

 

Verabschiedungen

Uli Reichert, Vorsitzender
Siehe extra Rückblick

Peter Foos, Wegewart

Anfang 2014 hatte er die Verantwortung für die Altdorfer Rundwege von Heinz Augsburger übernommen.
Mit viel Engagement hat er, zusammen mit den Wegepaten die Altdorfer Rundwege in den letzten Jahren in gutem Zustand gehalten.
Besonders zu erwähnen ist seine Eintragung der Altdorfer Rundwege im Tourenportal des Deutschen Alpenvereins alpenvereinaktiv.com. Dort können jetzt die Wanderungen mittels Smartphone oder Laptop abgerufen werden. Neben der Wegebeschreibung und einer Karte sind zahlreiche schöne Bilder und Informationen zu Sehenswürdigkeiten aufgeführt.

Zu unserem Bedauern hat er sein Amt Ende letzten Jahres niedergelegt. Im Namen des Vorstands und allen Wanderfreunden bedanken wir uns für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Helmut Schröder

 

Hans-Peter Reißmüller, Vortragsreferent

Im April 2010 übernahm er das Amt des Vortragsreferenten.
In den 8 Jahren hat er zahlreiche international bekannte Referenten nach Altdorf geholt.
Besondere Highlights waren:
Im Oktober 2011 der Besuch von Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf  Dujmovits. Fast 600 Besucher kamen zu dem ersten Vortragstermin nach dem K2 Erfolg der beiden Extrembergsteiger in die Aula der 2-fach-Turnhalle nach Altdorf.
Im März 2014 berichtete Hans Kammerlander von den Besteigungen der 7 zweithöchsten Berge in den 7 Kontinenten. Die Multivisionsschau "Seven Second Summits" begeisterte etwa 500 Zuschauer.
Darüber hinaus hat er in den letzten 8 Jahren zahlreiche Vorträge organisiert, die neben den alpinen Themen auch Vorträge von interessanten Reisen und Naturaufnahmen zeigten. Als Beispiele seien hier Korsika, Nepal, Patagonien, Transkaukasien, Island, Italiens Vulkane, Kambodscha und Vietnam, Toskana, Grand-Canyon und Südafrika genannt.

Lieber Peter, im Namen des Vorstands und aller Besucher der Vorträge bedanken wir uns ganz herzlich für deine Arbeit und wünschen dir für die Zukunft Alles Gute.

Helmut Schröder

Dankeschön-Abend

Dankeschön-Abend (25.11.2017)
50 Jahre Alpenverein Altdorf

Ein ereignisreiches Jahr in unserer Vereinsgeschichte neigt sich seinem Ende zu.   
Als krönenden Abschluss planten die Organisatoren eine Feier mit allen ehemaligen und noch aktiven Mitarbeitern sowie Quartiergebern - 50 Jahre und einen Tag nach der Gründung.
Nach umfangreichen Recherchen wurde eine stattliche Anzahl von Einladungen verschickt - und wir wurden nicht enttäuscht. Sehr viele Mitglieder haben die Einladung angenommen. Darüber haben wir uns als Organisatoren sehr gefreut.
In weiser Voraussicht wurde bereits ein Jahr zuvor ein entsprechend großes Lokal bestellt. Dann endlich war es soweit, der Abend war da.

Zur Einstimmung auf eine schöne Feier wurden die Gäste mit einem Glas Sekt begrüßt und der festlich geschmückte Saal tat ein Übriges dazu.

Stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller moderierte die Veranstaltung. Sie begrüßte die anwesenden Gäste zu diesem Jubiläumsabend. Unter Ihnen den Landrat Armin Kroder, die Stadträte Dr. Hartmut Herzog, Margit Kießling, Thomas Kramer und Rudolf Lodes, die alle als Mitarbeiter und Quartiergeber unsere Sektion unterstützt haben.

In Ihrer Rede betonte sie, dass es üblich ist, als erstes die Ehrengäste  zu begrüßen, aber heute müsse hier eine Ausnahme gemacht werden, denn alle, die jetzt noch nicht namentlich begrüßt wurden, sind heute die wirklichen Ehrengäste. "Mit dieser Einladung möchten wir Ihnen Allen unsere Wertschätzung überbringen für die Unterstützung und Förderung unserer Vereinsarbeit und Ihnen danke sagen. Deshalb heißt dieser Abend auch Dankeschön-Abend. Dieser Abend ist die wichtigste Jubiläumsveranstaltung, denn ohne Ihrer aller Hilfe, könnte der Verein nicht das sein, was er ist. Ein Verein mit fast 2.000 Mitgliedern."

Diesen Dank gab sie auch weiter an die Sponsoren, an die anwesenden Stadträte für die Vereinsförderung und an den Landrat für die Verteilung der öffentlichen Fördermittel.

Sie bedankte sich bei Ihrem Vorstandskollegen Erich Frank, der diesen Abend mit vorbereitet hatte, bei  Andrea Schwarzbauer und Konrad Holz für die Vorbereitung des Rahmenprogrammes und bei Matthias Frank für die Organisation der Technik.

Landrat Armin Kroder betonte in seiner Rede, dass dies eine wunderbare Geste des Vereines und durchaus nicht selbstverständlich ist, alle Mitarbeiter zu einem Dankeschön-Abend einzuladen. Dem konnte sich Thomas Kramer, der die Grußworte für die Stadt Altdorf sprach, nur anschließen.

Vorsitzender Uli Reichert berichtete über die Entstehung des Vereines und hob wichtige Meilensteine in der Vereinsgeschichte hervor, Gründungen von einzelnen Gruppen, Bau der Kletterhalle und Veränderungen in der Vorstandschaft.

Ehrenvorsitzender Konrad Holz schilderte in seiner Rede die Schwierigkeiten in der Anfangszeit, die aber gleichzeitig  auch die Kameradschaft bei vielen Gruppenunternehmungen förderte.
Er hob den Stellenwert der Jugendarbeit hervor, den Einsatz bei Naturschutzprojekten und konnte über viele Bildervorträge bekannter Bergsteigerlegenden berichten.

Elfriede Müller bedankte sich für die Redebeiträge und teilte mit, dass es jetzt an der Zeit sei, sich anderen Dingen zu widmen,  z.B. gutem Essen und guter Unterhaltung. Und es war nicht zu viel versprochen, Suppe, Salat, Fisch, verschiedene Braten mit diversen Beilagen, es war für jeden etwas dabei und alles schmeckte vorzüglich. Viele Gäste sagten: jetzt geht nichts mehr, denn ich bin nun richtig satt.

Sie konnten nicht wissen, dass nach einer ersten Unterbrechung mit einem Rahmenprogramm noch ein weiterer Höhepunkt anstand und zwar unser Nachtischbüfett.           
Die Präsentation war eine Augenweite und das Angebot überwältigend. Eine gelungene Überraschung - und welch ein Wunder, es ging dann doch wieder etwas.

Als Rahmenprogramm wurden von Elfriede Müller zwei Herren mit der Frage angekündigt: "Sie haben den gleichen Namen, der heute am meisten hier vertreten ist und das ist  ……  Frank". Auf dem Akkordeon wurden Bergsteigerlieder gespielt, die zum Schunkeln und Mitsingen einluden. Ein Ratespiel über Ereignisse aus der Sektion rundete das Programm ab.

Stellvertr. Vorsitzender Dr. Volker Güther bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Elfriede Müller für die Idee zu diesem Abend und für die Organisation. Unterstützt wurde sie dabei vom stellvertretenden Vorsitzenden Erich  Frank.

Elfriede Müller schloss nun den offiziellen Teil und wünschte den Gästen noch einen schönen Restabend.

Sie nutzte noch die Gelegenheit und bedankte sich bei allen, die in der Vergangenheit mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit für unseren Verein, den Grundstein dafür gelegt haben, dass die Sektion überhaupt die finanziellen Mittel hat, damit dieser Abend so durchgeführt werden konnte.

Bilder: Hubert Seel

 

Zum Jubiläum in die Berge

Zum Jubiläum in die Berge
50 Jahre Alpenverein Altdorf

Die DAV Sektion Altdorf feiert heuer mit mehreren Veranstaltungen ihr 50-jähriges Jubiläum. Den Anfang machte im Mai der Bergsteigerchor aus Trient-Gardolo mit einem Konzert in der Laurentiuskirche in Altdorf. Eine weitere Veranstaltung gab es jetzt in den Bergen in Südtirol.
50 Jahre Alpenverein Altdorf und 35 Jahre Freundschaft mit Vereinen in Wiesen wurden zum Anlass genommen ein langes Wochenende im Pfitschtal zu verbringen nach dem Motto „Zu Gast bei Freunden“.

Mit dem Bus fuhren 52 Mitglieder über den Brenner. In Gossensass erwartete schon ein Freund vom AVS (Alpenverein Südtirol) die Altdorfer. Bei Sonne und Wolken wanderte er mit einer großen Gruppe an der Burgruine Straßberg vorbei hoch zum Braunhof. Nach der Hälfte der Strecke wählte dann ein Teil der Gruppe den einfacheren Weg nach Sterzing. Die  zweite Gruppe fuhr von Gossensass noch mit dem Bus nach Sterzing und unternahm dort eine Stadtführung. Zusammen mit den abgestiegenen Wanderern fuhr man hoch zum Braunhof, um die andere Wanderer abzuholen. Es ging dann hinunter nach Wiesen ins Haus der Dorfgemeinschaft. Dort traf man die Teilnehmer der Bürgerinfofahrt und des Partnerschaftsvereins aus Altdorf, die das Jubiläum des Alpenvereins auch zum Anlass genommen haben die Partnergemeinde zu besuchen.

Die Gemeinde Pfitsch hatte sich mächtig ins Zeug gelegt um den Freunden aus Altdorf einen gebührenden Empfang zu bereiten. Die Musikkapelle und der Pfarrchor umrahmten die Grußworte der 1. Bürgermeister Dr. Stefan Gufler und Erich Odörfer, des 1. Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Peter Grimm und des stellvertretenden Vorsitzenden des Alpenvereins Dr. Volker Güther. Nach dem Überreichen von Gastgeschenken und Festschriften wurden die Altdorfer bei einem Stehimbiss mit Südtiroler Spezialitäten verwöhnt. Man hätte noch lange plaudern können, wenn nicht in den Hotels der beiden Reisegruppen das Abendessen gewartet hätte. Die DAV Gruppe war im Graushof in Afens untergebracht, wo seit Jahren auch immer die Skifahrer Quartier beziehen.

Wie zu befürchten hat das Wetter am zweiten Tag umgeschlagen. Tiefhängende Wolken und Regen machten Plan B notwendig, der neben einem eingeschränkten  Wanderprogramm am Rosskopf, dem Hausberg von Sterzing, eine Besichtigungstour ins Ridnauntal vorsah.
So brachte der Bus zuerst die Wanderer zur Talstation der Rosskopfbahn, bevor er ins Ridnauntal weiter fuhr.
Die Wanderer trotzten dem Wetter und fuhren unter Begleitung von AVS-Freunden mit der Seilbahn hoch. Eine Gruppe stieg dann auf den 2189 m hohen Rosskopf. Wenn auch die Aussicht nicht berauschend war, hat doch das Gipfelerlebnis überwogen. Die andere Gruppe wanderte über die Kastellacke zur Vallmingalm. Dort trafen dann etwas später auch die Gipfelstürmer ein. Bei Speis und Trank konnte man sich etwas trocknen und aufwärmen. Am Rückweg machte man noch kurz einen Einkehrschwung ins Sterzinger Haus, bevor man dann mit der Bahn wieder ins Tal fuhr.

Die Besichtigungstour im Ridnauntal startete im Bergbaumuseum Schneeberg. Man konnte sehen wie früher unter extremen Bedingungen Erze abgebaut wurden, die Königen, Fürsten und Bischöfen Ruhm, Macht und Reichtum brachten. Eine funktionstüchtige Aufbereitungsanlage, die Knappensiedlung, der Schaustollen und die weltweit längste Übertage-Förderanlage waren nur einige Höhepunkte. Zur Mittagseinkehr ging man in die Knappenstube.

Auf der Rückfahrt wurde noch Schloss Wolfsthurn in Mareit besichtigt. Es beherbergt das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei. Die barocke Schlossanlage mit 365 Fenstern ist seit 1996 als Museum zugänglich. Neben der Ausstellung für Jagd und Fischerei erinnern die Prunkräume mit der originalen Einrichtung an das adelige Leben in früherer Zeit.

Abends gab es im Graushof zum Jubiläum einen Törgelleabend. Alles was die Südtiroler Küche bieten kann wurde aufgetischt. Die Hausherrin hat auch eine Viermannkapelle bestellt, die zum Tanz aufspielte. Das besondere an den Musikern war, dass 3 Kinder des verstorbenen Musikkapellmeisters Richard Bacher dabei waren, der 1982 mit dem Ehrenvorstand Konrad Holz vom Alpenverein die freundschaftlichen Kontakte mit Wiesen aufbaute.

Auch der dritte Tag (Sonntag) begann mit Regen. Der ökumenische Berggottesdienst, der auf der Festwiese in St. Jakob geplant war, musste in die Pfarrkirche St. Jakob verlegt werden. Die kleine Kirche war proppenvoll, waren doch auch die Teilnehmer der Bürgerinfofahrt und des Partnerschaftsvereins sowie Freunde vom AVS und vom Bergsteigerchor Trient-Gardolo gekommen. Der Gottesdienst wurde geleitet von den Pfarrern Ursula Kronenberg und Albert Börschlein aus Altdorf sowie Walter Prast aus Pfitsch. Die Musikkapelle Innerpfitsch und die Sänger aus Trient-Gardolo umrahmten den feierlichen Gottesdienst, der unter dem Motto „Berge bewegen Menschen“ stand. Schon beim ersten Lied des Chores „La Montanara“ wurde es vielen Gottesdienstbesuchern warm ums Herz. Im Rahmen der Fürbitten wurde auch an die in den letzten 50 Jahren verstorbenen Mitglieder und Freunde des Alpenvereins gedacht. Nach dem Gottesdienst, aber noch in der Kirche, gratulierte Willi Eisendle im Namen des AVS Ortsstelle Pfitsch dem Alpenverein zu seinem 50-jährigen Jubiläum und überreichte dem Vorsitzenden Uli Reichert einen 16 cm hohen Bergkristall. Sein Grußwort endete mit dem Spruch „Menschen, die auf Bergen wandern, verknüpft ein unsichtbares Band, und es fühlt einer mit dem andern, im Herzen sind sie nah verwandt“.

Von der Kirche aus ging es dann mit den Pfitscher Freunden und den Sängern mit ihren Frauen in das Sporthaus Grube, wo im großen Saal ein Büffet mit einer Südtiroler Brotzeit angerichtet war. Man lies es sich schmecken und genoss die guten Südtiroler Weine. Zum Abschied sang der Chor „ Mus i denn zum Städele hinaus“, die Wolken rissen auf und die Pfitscher Berge kamen zum Vorschein.

Nicht nur das Bergwochenende, sondern auch die Heimfahrt, wird allen in guter Erinnerung bleiben, gab es im Bus doch noch eine ökumenische Schnapsprobe.

Die 3 Tage in Südtirol waren ein echter Höhepunkt des 50-jährigen Jubiläums der DAV Sektion Altdorf. Im November folgt dann noch ein Dankeschönabend, zu dem alle Mitarbeiter, die in den 50 Jahren für den Verein tätig waren, eingeladen sind.

Uli Reichert

Grandiose Sonnwendfeier

Grandiose Sonnwendfeier

Unser Alpenverein Altdorf feiert heuer seinen 50. Geburtstag.

Das war für die Jugend des DAV auch ein Grund, diesmal eine besondere Sonnwendfeier zu organisieren.
Freitagabend wurde der Holzstoß aufgestellt, mit Edelweißemblemen und einer großen Zahl 50 auf der Spitze.

Am Samstagnachmittag fand dann ein Spielenachmittag für die Jugendgruppen und die Familiengruppe statt. Für sie gab’s am Abend Stockbrot aus der Feuerschale. Die Großen machten es sich im großräumigen Festzelt bequem und als gegen 18.00 Uhr der Foodtruck mit seinen Burgern anrollte, war alles perfekt.

Das schon traditionelle Fußballspiel „groß gegen klein“ endete mit einem gerechten 3:3 Unentschieden. Gegen 21 Uhr war der Foodtruck leergegessen und machte sich auf den Heimweg.

Als dann die Fackeln entzündet und an die Kinder verteilt wurden, versammelten sich die zahlreichen Besucher um den Holzstoß. Jugendreferentin Andrea Schwarzbauer begrüßte die Gäste im Namen der Sektion Altdorf und bedankte sich bei den Helfern aus den Jugendgruppen sowie besonders beim Ehrenvorsitzenden Konrad Holz, ohne dessen langjährige ehrenamtliche Arbeit es den Alpenverein Altdorf so nicht geben würde. Anschließend übergab sie das Mikrofon an Alexander Frank, der das Privileg hatte, die Feuerrede im Jubiläumsjahr zu halten.

Er wies sehr nachdenklich auf die Schneeschmelze in den Alpen, die Erderwärmung und auf die ganze Klimasituation unseres Heimatplaneten hin. Wie wird es in 50 Jahren aussehen, wenn wir so weitermachen?

Nach der Feuerrede durften dann die Kinder das Sonnwendfeuer entzünden. Durch einen geschickten Trick des Aufbauteams sah man schon von weitem die Edelweiße und die Zahl 50 im Feuerschein, bevor der Holzstoß unten anbrannte. Glücklicherweise hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt der starke Wind gelegt, sodass das Sonnwendfeuer schön gleichmäßig abbrennen konnte.

Den Höhepunkt dieses Abends bildete dann noch ein grandioses Feuerwerk, das auch von den Nachbarorten aus sehr gut zu sehen war.

Bis in die Morgenstunden hielt die Jugend Wache am immer kleiner werdenden Feuer.

Die Teilnehmer werden sich bestimmt noch lange an diese tolle Sonnwendfeier erinnern.

Ihr könnt euch bereits nicht mehr erinnern oder wart nicht dabei?
Auch kein Problem, seht selbst:

Mitgliederversammlung-2017

Mitgliederversammlung am 7. März 2017

Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung fand  im Vereinslokal „Sportpark“ statt.
Die Versammlung moderierte der stellvertr. Vorsitzende
Dr. Volker Güther.                           
Er begrüßte die Sektionsmitglieder, die anwesenden Stadträte Dr. Hartmut Herzog und Rudolf Lodes, den Ehrenvorsitzenden Konrad Holz und die anwesenden Ehrenmitglieder. Die Versammlung wurde von 108 Mitgliedern besucht. Diese Besucherzahl ist natürlich für alle Beteiligten eine sehr erfreuliche Zahl, zeigt es doch, dass viele Mitglieder interessiert sind an den vielfältigen Aufgaben des Vereins.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte Dr. Volker Güther auch  in diesem Jahr den anwesenden Mitgliedern die gute Botschaft überbringen, dass der Verein wieder die Bezahlung der Getränke übernimmt. Aber nicht nur die Getränke werden übernommen, sondern wie bereits auf den Tischen ersichtlich, wird auch ein kleiner Imbiss angeboten. Grund dafür ist unser 50-jähriges Sektionsjubiläum, das wir in diesem Jahr haben. Was bietet sich deshalb mehr an, den Auftakt des Vereinsjubiläumsjahres in der Mitgliederversammlung zu feiern und zwar mit unseren interessierten Mitgliedern. Mit dieser Geste haben wir als kleines Dankeschön allen Mitgliedern unsere Wertschätzung überbracht, die uns durch ihren Besuch Ihr Interesse am allgemeinen Vereinsgeschehen zeigen.

Unter der Federführung von Rita Lutz wurde eine Festschrift mit vielen Bildern und Textbeiträgen unserer Gruppen erstellt. Sie kann ab sofort zu einem Preis von 2 € erworben werden. Dies deckt natürlich nicht den Kaufpreis ab, aber der Restbetrag wird erfreulicherweise von der Sektion übernommen.

In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich Dr. Volker Güther bei den stellvertr. Vorsitzenden Erich Frank und Elfriede Müller für die Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

Im nächsten TOP wurden von Dr. Volker Güther die Namen der im Jahr 2016 verstorbenen Vereinsmitglieder vorgelesen. Die Anwesenden würdigten die Verstorbenen mit einer Gedenkminute.

Mit einem kurzweiligen Rückblick der elf Gruppenleiter, beginnend mit dem Leiter der Familiengruppe Christian Geiger, der Jugend I
Lea Hiller (Bild), Jugend II Bastian Linkens, Jungmannschaft Christian Link, Mitteldrittel Jochen Frank, Bergsteigergruppe Roland Linnert, Seniorengruppe Günter Kiessling, Seniorengruppe Leicht Karin Schramm, stellvertr. für die Skiabteilung Gerhard Hentschel, konnten die Mitglieder einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Vereines gewinnen. Leider war auch in diesem Jahr von der Bergradgruppe niemand anwesend, so dass  auch in diesem Jahr Rita Lutz einsprang. Der Leiter der Sportklettergruppe und Verantwortliche für die Kletterhalle Kunstgriff Stefan Link berichtete ebenfalls über die Unternehmungen seiner Gruppe. Ein Augenmerk richtete er bei seinem Bericht auf die Herausforderungen, die durch den im Herbst 2015 durchgeführten Abriss der Turnhalle anfielen. Erfreulicherweise konnte er berichten, dass bereits seit letztem Herbst die Heizung der neuen Turnhalle benutzt werden konnte und somit ein größerer Betrag an Stromkosten gespart wurde.

Ein weiterer Rückblick wurde vom Natur- und Umweltschutzbeauftragten Herrmann Frank gehalten. Die Aufgaben unserer Sektion als Naturschutzverein sind sehr vielseitig. Dazu gehört u. a. die Betreuung des Kalmusfelsen bei Amberg, einem beliebten Ziel auch der Altdorfer Kletterer, und die Patenschaft für das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“. Nachdem im Jahr 2015 doch etwas mehr zu tun war, konnte man es im letzten Jahr etwas ruhiger angehen lassen. Eine von ihm organisierte Abendwanderung zu dem Naturdenkmal hatte viele interessierte Teilnehmer. Außerdem beteiligte sich die Sektion bei der Reinigungsaktion „Altdorf putzt sich raus“. Hier lobte er besonders den Einsatz unserer Kinder und Jugendlichen, die bei der Reinigungsaktion mit dabei waren. Wie ja hinlänglich bekannt, hat sich der DAV auch dem Klimaschutz verpflichtet. Deshalb ist auch erwähnenswert, dass die Sektion die Nepalhilfe Beilngries mit einem Betrag von 500 € unterstützt hat. Der Betrag dient zur Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage in einem Kinderhaus in Nepal.

Ob in der freien Natur beim Wandern, Skifahren oder Bergsteigen oder in der vereinseigenen Kletterhalle, es war für Jeden, egal ob Jung oder Alt, etwas dabei. 

Ein großer Dank geht hier von der Vorstandschaft an alle ehrenamtlicher Helfer, die hier viele  ehrenamtliche Stunden geleistet haben.

Eine Zusammenfassung über das sonstige Vereinsgeschehen gab der Vorsitzende Uli Reichert.

Mit vielen Veranstaltungen konnte der Verein seinen Mitgliedern wieder ein umfangreiches Programm anbieten. So wurden bei den Sektionsabenden auch interessante Bildvorträge gezeigt. Heimatwanderungen und Gemeinschaftsfahrten u. a. in die Allgäuer oder Kitzbüheler Alpen, Schneeschuhtouren oder Skitouren, um nur einige zu nennen, rundeten das Programm ab. Im sportlichen Bereich konnte die Sektion auch im letzten Jahr wieder vielfältige Beiträge leisten. Unter der Leitung von Dr. Volker Güther nahm sie am Landkreislauf teil. Die Seniorengymnastik, angeboten von Karin Schramm, ist über das ganze Jahr gleichbleibend sehr gut besucht. Erwähnenswert sind auch die  Ausfahrten der Radfahrer 60+, die bei gutem Wetter wöchentlich unterwegs sind und ein weiteres Angebot für unsere Senioren, Klettern 50+, das von Martina Kern geleitet wird und es sogar mit einem Beitrag ins Fernsehen schaffte. Auch der Sportabzeichentreff war wieder sehr beliebt, bei dem Mitglieder und Gäste das Deutsche Sportabzeichen ablegten. In den Wintermonaten wurden mit der Skigymnastik und der Skivereinsmeisterschaft  Möglichkeiten angeboten, die sehr gut angenommen wurden. Ein weiterer Aufgabenbereich, dem sich der DAV in der Wintersaison verschrieben hat, ist das Spuren der Langlaufloipen Traunfeld und Hegnenberg mit dem vereinseigenen Skidoo. Leider wurde in der Saison 2015/2016 die Vorbereitungen des Loipenteams nicht mit ausreichendem Schnee belohnt. In den Loipen konnte nur an sechs Tagen gelaufen werden. Unser Loipenteam bekam trotzdem großes Lob von vielen Loipennutzern. Nicht zu vergessen ist aber auch die Betreuung der Altdorfer Rundwanderwege unter der Leitung von Peter Foos und seinen Wegepaten.

Die jährliche Sonnwendfeier, organisiert von Andrea Schwarzbauer, fehlte natürlich auch nicht in unserem Jahresprogramm. Für die obligatorische Feuerrede konnte Markus Schlieter gewonnen werden. Das traditionelle Fußballspiel musste wegen Sturm und Regen abgebrochen werden. Die Stimmung war trotzdem hervorragend.

Teilgenommen haben wir auch am Altstadtfest unter der Leitung von Rita Lutz und Martina Kern und am Senioreninfotag unter der Leitung von Elfriede Müller und Erich Frank. Ein weiterer Höhepunkt war der von Elfriede Müller organisierte Ball des Alpenvereins, das Edelweißfest. Seit der Durchführung  in der Aula der Mittelschule können wir auf steigende Teilnehmerzahlen blicken. Auch in diesem Jahr war der Ball wieder sehr gut besucht. Sehr gut angenommen wurde  die Skibörse unter der Leitung von Christian Geiger und Gisela Schuster und vielen Helfern aus den Jugendgruppen.

Uli Reichert berichtete auch über die Aus- und Weiterbildung, die einen großen Stellenwert im Verein hat. Es wurden wieder viele interne und externe Ausbildungen durchgeführt. Koordiniert wurde die Aus- und Weiterbildung von der  Ausbildungsreferentin Rita Lutz. Uli Reichert wies in seinem Bericht  auf die vielfältigen Aufgaben in der Geschäftsstelle hin. Unter der Leitung von Erich Frank, mit Unterstützung von Martina Kern und Lina Wagner, mussten auch in diesem Jahr wieder viele Verwaltungsaufgaben bearbeitet werden.  Neben der Mitgliederbetreuung wurden in der Geschäftsstelle auch wieder das Jahresprogramm und die Mitteilungshefte erstellt sowie deren Verteilung vorbereitet. Er bedankte sich bei den Austrägern, die 3 x im Jahr jeweils über 1000 Hefte an die Mitglieder verteilen und bei Erich Frank für die hervorragende Arbeit in der Geschäftsstelle.

Viel Zeit beanspruchte auch die Umstellung unserer Telefonanlage und die Neugestaltung der Homepage. Mit neuem Design und innovativer Technik ist die Website nun auf dem neuestem Stand. Matthias Frank und Erich Frank haben hier hervorragende Arbeit geleistet.

Uli Reichert berichtete auch über Veränderungen im Beirat. Drei neue Jugendleiter konnten gewonnen werden und zwar Johanna Letz und Timo Geiger für die Jugend I sowie Nina Schedewie für die Jugend II. Bastian Linkens wechselte von der Jugend I zur Jugend II.

Als stellvertretende Seniorengruppenleiter konnten Inge Dorlöchter für die Seniorengruppe Leicht und Knut Adams für die Seniorengruppe gewonnen werden.

Auch die internationalen Kontakte wurden in 2016 gepflegt. Mit dem CAT Gardolo können wir auf 40 Jahre freundschaftliche  Kontakte zurückblicken. Dieser Anlass wird heuer im Rahmen der 50-jährigen Jubiläen beider Vereine nachgefeiert. Im März besuchte uns die frühere Präsidentin Romy Kempf von der Trachtengruppe Altdorf/Uri. Abschließend bedankte sich Uli Reichert auch bei seinen Vorstandskollegen, den Beiräten und den vielen fleißigen Helfern, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz dieses vielfältige Vereinsangebot nicht möglich wäre.

Die Vorstellung des Finanzberichtes übernahm die stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller, zuständig für die Finanzen im Verein. Mit dem Finanzbericht wurde der Kassenbericht 2016 vorgestellt. Außerdem wurde über Mitglieder- und Beitragsentwicklungen, sowie Auswertungen von Busfahrten berichtet. Der Rechnungsprüfer Arne Otto bescheinigte ihr eine einwandfreie, fehlerlose und übersichtliche Kassen- und Buchführung.

Der TOP 06 "Aussprache über die vorangegangen Punkte" konnte vom Versammlungsleiter schnell abgeschlossen werden, da keine Wortmeldungen vorlagen.

Nun wurde die Mitgliederversammlung für eine Pause von 15 Minuten unterbrochen. Auch hier konnten sich die Mitglieder auf reichlich Nachschub  aus der Küche freuen.

Der TOP 07 "Anträge mit Aussprache" konnte vom  Versammlungsleiter ebenso schnell abgeschlossen werden, da auch hier keine Wortmeldungen vorlagen.

Nun stand als wichtiger Punkt die Entlastung der Vorstandschaft an. Auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Arnold Obermeier wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

In diesem Jahr stand leider auch die Verabschiedung unseres Jugendleiters Matthias Frank an. Nach über 15-jähriger Tätigkeit hatte er sich entschlossen, diese Arbeit an andere Personen abzugeben. Uli Reichert hielt die von Andrea Schwarzbauer, die leider erkrankt war, verfasste Laudatio. Er würdigte seine langjährig geleistete Arbeit als Jugendleiter. Aber Matthias Frank geht dem Verein nicht verloren, denn er wird weiterhin sein umfangreiches Wissen einbringen - bei unserer Homepage und bei vielen anderen administrativen Aufgaben.

Als weiterer TOP erfolgte von Elfriede Müller noch die Vorstellung des Etats für 2017. Sie stellte fest, dass das Haushaltsjahr 2017 ein Jahr mit vielen Unbekannten ist, denn wir haben einige Unternehmungen, deren Kosten oder auch Einnahmen wir nicht beeinflussen können. Siehe hier unsere Mitgliederversammlung, den Ehrenabend, das Chorkonzert und unser Dankeschönabend im November. Wir freuen uns sehr, wenn zu diesen Veranstaltungen zahlreiche Besucher kommen, aber eine genaue Planung ist deshalb etwas schwierig. Weiter wies sie darauf hin, dass der Bundesverband in diesem Jahr die Beiträge, die wir abführen müssen, erhöht hat. Für das A-Mitglied z.B. um insgesamt 1,80 €. Unsere Mitgliedsbeiträge werden aber nicht erhöht, sondern diese Mehrkosten werden aus dem laufenden Haushalt bestritten. Der Haushaltsplan wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung genehmigt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Sektion, insbesondere auf die anlässlich unseres Jubiläums stattfindenden Veranstaltungen und auf die Aktion „Altdorf putzt sich raus“, bei der auch immer Teilnehmer gesucht werden, schloss Dr. Volker Güther die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung.

Text: Elfriede Müller

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