Einsteigerskitour | © DAV Sektion Altdorf - Wolfgang Wening

Einsteigerskitour in den Allgäuer Vorbergen

13.01.2023

Die diesjährige Einsteigerskitour der DAV Sektion Altdorf führte fünf Frauen und drei Männer ins Allgäu. Die Berge der Hörnerkette waren das Ziel. Ausgangspunkt war das Nagelfluhhaus Hirsch in Gunzesried-Säge, mitten zwischen der Nagelfluh- und der Hörnerkette gelegen und ein idealer Startpunkt für zahlreiche Genuss-Skitouren.

Die diesjährige Einsteigerskitour der DAV Sektion Altdorf führte fünf Frauen und drei Männer ins Allgäu. Die Berge der Hörnerkette waren das Ziel. Ausgangspunkt war das Nagelfluhhaus Hirsch in Gunzesried-Säge, mitten zwischen der Nagelfluh- und der Hörnerkette gelegen und ein idealer Startpunkt für zahlreiche Genuss-Skitouren.

Auch das ansonsten mit Schnee gesegnete Allgäu war unterhalb von 1300 m praktisch schneelos – abgesehen von Resten technischen Schnees mit kaum nennenswerter Neuschneeauflage auf beschneiten Skipisten. So wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Das für den Pistenbetrieb gesperrte Skigebiet Ofterschwang/Gunzesried wurde von der Gunzesrieder Seite problemlos bis zum Gipfel des Ofterschwanger Horns bestiegen, etwa 630 Höhenmeter kamen immerhin zusammen. Eine gute Gelegenheit für zwei Skitourenneulinge, Aufstiegstechniken zu üben. Zahlreiche Spitzkehren wurden in Hänge gelegt, die nicht unbedingt erforderlich gewesen wären. Die Abfahrt erwies sich durch wechselnde Altschneeverhältnisse als durchaus anspruchsvoll.

Der zweite Tag überraschte mit Sonnenschein und bestem Skitourenwetter. Das Skigebiet der Hörnerbahn bei Bolsterlang war im unteren Teil gesperrt, so dass ein gefahrloser Aufstieg über die beschneite Skipiste bis zur Mittelstation möglich war. Ab hier ging es sogar auf natürlichem Schnee abseits der Skipiste bis zum Gipfel des Weiherkopfs (s. Foto) und nach einer Gipfelrast auf einem unpräpariertem Skihang bei überraschend guten Schneeverhältnissen wieder bis zur Mittelstation zurück. Die weitere Abfahrt ins Tal entlang der Skipiste erforderte insbesondere im Schlussteil wegen der prekären Schneelage hohe Aufmerksamkeit, wurde aber von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestens gemeistert. Ein wirklich gelungener Skitourentag.

Die Wetterprognose für den letzten Tag sagte ergiebigen Schneefall ab 09:00 Uhr voraus. Leider verzögerte sich die Realität um 3 bis 4 Stunden. Aus dem angekündigten ergiebigen Schneefall wurde zunächst ein ordentlicher Regen, so dass an Skitouren nicht zu denken war. Also Planänderung und eine Wanderung auf die Höllritzer Alpe, bis das immer grausiger werdende Wetter zum Umkehren animierte. Während der abschließenden gemütlichen Einkehr zu einer letzten Stärkung vor der Heimreise ging der Regen dann tatsächlich in Schnee über – leider zu spät für uns. Trotzdem tolle Stimmung im Team und ein Dank an Monika Kürschner und Volker Güther für die gute Organisation.