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Schneeschuhtour im
Wetterstein |
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So begann unsere
Schneeschuhtour im Wettersteingebirge damit, die Schneeschuhe im
Rucksack über die Partnachalm bis kurz unterhalb der Stuibenhütte (1660
m) zu tragen. |
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![]() Stuibenhütte |
![]() Küchendienst am Stuiben |
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![]() Aufbruch von der Stuibenhütte |
![]() Winterraum im Reintal |
![]() Im Reintal |
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Nach unterschiedlich guter Nachtruhe begannen bereits um 5:15 Uhr die Vorbereitungen für unseren letzten Tourentag. Es dauerte doch eine Weile, den Herd auf die nötige Hitze und damit das Tee- und Kaffeewasser zum Kochen zu bringen. Außerdem wollten wir unser Hüttchen auch im sauberen und aufgeräumten Zustand verlassen. Über den Reintalanger, vorbei am prächtigen Wassereisfall „Zwei Leben“, erreichten wir die Stufe hinauf zur Knorrhütte, am Fuße des Zugspitzplattes. Die verharschte Schneeoberfläche ermöglichte ein den Sommerbedingungen ähnliches gehen. Nur lange Hangquerungen erwiesen sich als unangenehm, da die Sprunggelenkte hierbei stark abgewinkelt werden mussten um die Schneeschuhe flach aufzusetzen. Ein Blick in den kleinen, dunklen Winterraum der Knorrhütte eröffnete uns, dass hier eine Übernachtung nur im Notfall empfehlenswert wäre. Unsere kurze Rast verbrachten wir lieber draußen in der Sonne. |
![]() Rast an der Knorrhütte |
![]() Das Ziel in Sicht - am Zugspitzplatt |
Umgeben vom Jubiläumsgrat zur Rechten und dem Skigebiet zur Linken wurde
der Weg Richtung Schneefernerhaus/Sonnalpin fortgesetzt. Dabei
erleichterten einige Markierungsstangen die Orientierung in dem
welligen, unübersichtlichen Gelände des Zugspitzplattes. Seit verlassen der Stuibenhütte vor eineinhalb Tagen war uns niemand mehr begegnet. Daher erwartete uns nach ca. fünf Stunden Gehzeit, auf dem gut besuchten Lift- und Gastronomiezentrum „Sonnalpin“, ein kleiner Kulturschock. Mit einer Talfahrt in der Zahnradbahn, durch das Innere der Zugspitze, beendeten wir unsere Tour ins winterliche Hochgebirge. Michl Betz / Hubert Seel |