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Die Familiengruppe des DAV Altdorf verbrachte fünf herrliche Tage in den Sextener Dolomiten. Vom Quartier in der Drei-Schuster-Hütte – wunderschön vor der Dreischusterspitze im Innerfeldtal gelegen – starteten die neun Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahre mit ihren Eltern zu Touren unterschiedlicher Schwierigkeit. Am ersten Tag stieg man ca. 1000 Höhenmeter bergauf, um mit einem grandiosen Blick auf die Drei Zinnen vor strahlend blauem Himmel belohnt zu werden. Unterwegs lud der in den Tagen zuvor gefallene Schnee zur Schneeballschlacht ein und sogar Eiszapfen wurden zur Freude der Kinder entdeckt. Nach einem schwierigen Aufstieg durch Geröll- und Schneefelder legten Jung und Alt Klettergurte und Helme an, denn der Klettersteig auf den Toblinger Knoten lockte. Für die Jüngeren war es die erste Klettersteigbegehung. Umso stolzer waren alle, als sie vom Gipfel aus nochmals die Aussicht auf die umliegenden Berge genossen – von den Drei Zinnen zu Füßen bis hin zum Großvenediger. Müde, aber zufrieden kehrte die Gruppe erst spät abends auf die Hütte zurück und stürzte sich hungrig auf das leckere Abendessen. Am nächsten Tag ließ man es geruhsamer angehen und begab sich zum nahe gelegenen Klettergarten. Nachdem Routen unterschiedlicher Schwierigkeit eingehängt waren, suchte jeder eine adäquate Herausforderung. Am Nachmittag blieb noch genügend Zeit, auf der Hütte zu spielen und sich zu entspannen. Etwas Besonderes wartete am dritten Tag auf die Bergsteiger. Nach dem Aufstieg zum Wildgrabenjoch – unterbrochen vom Geschichtenerzählen in den Pausen – war Schuttabreiten auf einem dazu geeigneten Geröllfeld angesagt. Zunächst etwas unsicher und ängstlich, dann aber mit Heidenspaß waren selbst die Jüngsten bei der Sache. Für die Meisten eine neue, tolle Erfahrung. Am Rückweg spielten und erfrischten sich die Kinder am Bach. Geweckt vom Glockengebimmel der Schafe und Kühe wurde das letzte Mal auf der Hütte gefrühstückt und das Gepäck verstaut. Über das einst berühmte Wildbad Innichen wanderte die Truppe zur Haunoldhütte, von wo aus Jung und Alt zum Abschluss mit der 1,7 km langen Sommerrodelbahn ins Tal sauste. Alle waren sich einig, fünf erlebnisreiche und wunderschöne Tage in den Bergen verbracht zu haben. |
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