Unsere Ziele:
Wir wollen die Natur erleben, Freundschaften pflegen und dabei Kondition und Fahrtechnik weiterentwickeln. 
Unser Motto ist dabei:
  rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen. Fußgänger haben Vorrang.


 Ansprechpartner

Jan Kürschner,
janÄTTkuerschner-altdorf.de
09187 / 8321

MTB-Guide (DAV-Fachübungsleiter MTB),
Gründungsmitglied und Leiter der Bergradgruppe 

persönliches Motto:
Miteinander die Natur er"fahren".
Zur Abwechslung darf's auch mal extrem werden - fahrtechnisch, konditionell und Naturerlebnis.
Putzen, Schrauben, Zuschauen und Konditionbolzen können andere.

Lieblingsausrede:
War zuviel Seitenwind - Ich muss wieder mehr Gewicht aufbauen.

Markus Stahl
sumuatÄTTfreenet.de,
09128 / 91 22 77

persönliches Motto:
Mountainbiken ist zu 5% Inspiration und zu 95% Transpiration“

Lieblingsausrede:
„Die Karte stimmt. Die Landschaft ist falsch!”

Klaus Knipfer
klausknipferÄTTweb.de,
09187 / 80 41 93

Gründer der Bergradgruppe  

persönliches Motto:
Mit Gleichgesinnten die Berge erleben in Verbindung mit dem Radsport

Lieblingsausrede:
mein Knie will das nicht machen was ich will...


  Aktuelles

unser Newsletter für Mitglieder und Gäste informiert über Aktuelles und anstehende Unternehmungen.

Patenschaft Wanderwege: 
Die Bergradgruppe hat seit 2007 die Patenschaft der Wanderwege 5a, 8 und 8a übernommen.
Die Wege werden mehrmals auf Markierung, Sicherheit und Begehbarkeit/Befahrbarkeit geprüft und im Rahmen von DAV-Säuberungsaktionen gesäubert.
Die Wege wurden per GPS erfasst, dokumentiert und für MTB eingestuft.

Aktion Glöckchen für Wanderer: 
Um das Erschrecken der Wanderer zu verringern, werden ab sofort Glöckchen ausgegeben, die schellend sich nähernde Radler ankündigen.
Ein unverlierbarer Magnet lässt sie bei Bedarf verstummen.
Für aktive Mitglieder der Bergradgruppe erfolgt die Ausgabe kostenlos, für Gäste 4,50 € Selbstkostenpreis.

Ausfahrt light: 
Um Bergrad-Einsteiger und Gästen den Einstieg zu erleichtern, führen wir "light"-Ausfahrten durch, die auch mit Trekkingrad machbar sind. Besondere Fahrtechnik wird nicht vorausgesetzt. Wir fahren stets miteinander als Gruppe, d.h. keiner wird zurückgelassen! Die Tour dauert ca. 2h, dabei werden ca. 25km und 400Höhenmeter zurückgelegt.
Herzliche Einladung zum Ausprobieren!


Programm

Unser Newsletter für Mitglieder und Gäste informiert über anstehende Unternehmungen: abonnieren

Wenn nicht anders angegeben handelt es sich bei den Unternehmungen um organisierte Touren (OT), d. h. der Leiter ist kein Fachübungsleiter, sondern "Ansprechpartner" und jeder Teilnehmer muss von seinen Fähigkeiten her grundsätzlich in der Lage sein, die Tour auch selbst zu bewältigen.
Genauer Wortlaut siehe: Geführte Tour (GT) und Organisierte Tour (OT)

Die Termine (zum kopieren in Kalender (z.B. Outlook): Datei öffnen + speichern) können per Download in eigenen e-Kalender (z.B. Outlook) übernommen werden: 
anklicken, Download öffnen (ZIP-Datei), ggf. Erinnerung einstellen und speichern (erfolgt automatisch in Outlook).


Dauer und Anspruch (Toureneinstufung):
- anspruchsvoll: ca. 2,5h, Schwierigkeitsgrad "singletrail", d.h. Mountainbikeausrüstung ist zwingend erforderlich
- light: ca. 2h, 25km, 400Hm, Schwierigkeitsgrad "mittelschwierig", d.h. Mountainbikeausrüstung ist empfohlen.
DAV-Gäste sind herzlich willkommen!


besondere Termine:
 

Sa. - So.
18.09. - 19.09.  

Bergradwochenende.
Das Ziel wird noch mitgeteilt. 
Ansprechpartner: Jan Kürschner,
Tel.: (0 91 87) 83 21.

Sa. - So.
18.09. - 19.09.  

Bus-Gemeinschaftsfahrt zur Schmidt-Zabierow-Hütte in den Loferer  Steinbergen (Österreich).
Bergsommerabschied der Sektion (OT). Touren in verschiedenen Gruppen.
Genaueres siehe Anmeldeliste oder Tourenausschreibung.
Busabfahrt: 06.00 Uhr vom Bus-Parkplatz an der Weidentalstraße Altdorf.
Ansprechpartner: Peter Chunsek, Tel.:  (0 91 87) 1 02 20 und
                          Hubert Seel, Tel.:  (0 91 89) 4 01 90.          Meldeschluss: 07.09.2010.

Di. 21.09.  

Sektionsabend:
Bildervortrag von
Herbert Raffalt, Schladming: “Tauernhöhenweg”:
Infos zum Vortrag. Eintritt: 5,00 €.
Interner Kartenvorverkauf für unseren Ball des Alpenvereins am 06.11.

So. 03.10.  

Tagestour (auch für Einsteiger) im Fichtelgebirge.
Ansprechpartner: Jan Kürschner,
Tel.: (0 91 87) 83 21.

So. 24.10.  

Rundwanderweg-Check auf unseren Patenwegen 8 und 8a.
Ansprechpartner: Jan Kürschner,
Tel.: (0 91 87) 83 21.

Sa. 06.11.  

19.30 Uhr in der Stadthalle Altdorf:
“Ball des Alpenvereins - Edelweißfest”.
Eintritt: 12,00 € (numm. Tische). Saalöffnung: 18.30 Uhr. Ende: 01.00 Uhr.
Es spielt die Kapelle “Tropics”.
Rahmenprogramm und Bilderwand “Unsere Aktivitäten 2010”.
Bewirtung: Partyservice Hofmann, Altdorf. Bitte Abendessen einplanen!
Kartenvorverkauf am 21.09. beim Sektionsabend und ab 22.09 in der Markt-Apothek

Sa. 13.11.  

09.00 - 14.00 Uhr in der Aula der Hauptschule Altdorf:
33.
Skibörse:
Vorbeischauen, es lohnt sich!
Ansprechpartner: Erich Frank, Tel.:  (0 91 87) 63 71.

Di. 16.11.  

Sektionsabend:
Bildervortrag von
Werner Scharl, Fürth:
“Dauphiné - Skitouren um den südlichsten Viertausender der Alpen”
.
Infos zum Vortrag.  Eintritt: 4,00 €.
Herzliche Einladung an Mitglieder und Gäste!

Di. 14.12.  

20.00 Uhr Sektionsabend (Jahresabschluss):
Weihnachtlicher
Jahresausklang für alle Gruppen.

Rückblick 

Einige unserer GPS-Touren sind dort dokumentiert (suchen nach: DAVJan): zu unseren Touren auf gps-tour.info
Fotos unserer Aktivitäten sind auch in unserem Picasaweb veröffentlicht: 


Aktuelle Rückblicke der Bergradgruppe gibt es auch hier.

 


Rücksicht 

... auf andere, besonders auf Langsamere ist für ein gutes Miteinander wichtig und deshalb Bestandteil unseres Mottos:
rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen. Fußgänger haben Vorrang.

- Erschreckt andere nicht durch ein Vorbeifahren mit hoher Geschwindigkeit und/oder blockierenden Reifen.
- Wer anderen auf Single-Trails ausweichen muss, sollte absteigen und mit dem Rad zur Seite gehen
- Ein paar freundliche Worte oder Gruß vermeidet oft von vornherein Ärger
- Ein Glöckchen oder frühzeitig eingesetztes Klingeln verringert das Erschrecken.


Naturschutz 

... geht uns alle an, ist deshalb auch Bestandteil unseres Mottos:

rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen. Fußgänger haben Vorrang.

Konkret:

  • Nur geeignete Wege benutzen:
    -
    beachtet Steilheit, Vegetation, Witterung, Tageszeit, Frequentierung durch Fußgänger
    - Landesgesetze und regionale Verordnungen regeln freigegebene Wege
    - Querfeldeinfahren ist grundsätzlich verboten!
  • Keine Spuren hinterlassen:
    - blockiere nie die Reifen Deines Bikes
    - bei Gefahr für erosionsgefährdete Wege: Bike schieben
    - immer konsequent auf dem Weg bleiben und nicht auf vegetationsbedeckte Bereiche ausweichen
  • Rücksicht auf Wildtiere und Weidetiere:
    - bewegt Euch leise in der Natur.  Wildtiere dürfen nicht in Panik versetzt werden:
    - In Dämmerungs- und Nachtstunden sind Wildtiere besonders störungsempfindlich.
    Dann nur noch breite, wenn möglich häufig befahren Wege benutzen.
    - Viehgatter immer schließen;
    - An weidenden Tieren schieben oder ganz langsam vorbei fahren, um Panikreaktionen zu vermeiden 
  • Umweltfreundlich anreisen:
    - Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentlich reisen
    - Die Länge der Tour und der Anfahrtsweg mit dem Auto sollten in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
  • Umweltverschmutzung vorbeugen:
    - Kette nach Schmierung mit biologisch abbaubarem Kettenöl mit einem trockenen Tuch abreiben, um Gewässerbelastung zu minimieren.

Weitere Infos zum Naturschutz auf unserer DAV-Seite.


Patenschaft Altdorfer Rundwanderwege 

Der DAV hat die Patenschaft für die Altdorfer Rundwanderwege inne; die Verkehrssicherungspflicht liegt bei der Stadt Altdorf.

Die Bergradgruppe hat seit 2007 die Patenschaft der Wanderwege 5a, 8 und 8a übernommen. Damit werden sie mindestens halbjährlich auf Markierung, Sicherheit und Begehbarkeit/Befahrbarkeit geprüft und im Rahmen von DAV-Säuberungsaktionen gesäubert.
Die Wege wurden per GPS erfasst, dokumentiert, für MTB eingestuft und veröffentlicht:

Rundwanderweg 5a+5 (Altdorf - Rasch - Schwarzachtal - Lenzenberg - Altdorf) (Tour 13901)

Rundwanderweg 8 (Altdorf - Rasch - Schwarzachtal - Pretalmühle - Pfaffental - Altdorf) (Tour 13903)

Rundwanderweg 8a+8 (Altdorf - Hegnenberg - Raschbach - Pühlheim - Altdorf ) (Tour 13905)

Weitere Infos zu den Altdorfer Rundwanderwegen auf unserer DAV-Seite.


Fahrtechnik 

Radeln auf Straßen und Fahrradschieben kann jeder. Aber mit einer soliden Fahrtechnik machen auch (gerade) schwierige Wege viel Freude! Genau deshalb ist Fahrtechnik kein artistischer Selbstzweck und sorgt nebenbei auch für optimale Sicherheit.

Fahrtechnik ist dabei nicht abhängig von Alter, Kondition, Mut, Kraft oder Material. Sie passt für Einsteiger, Fortgeschrittene, Könner und Experten – es macht allen Spaß, etwas zu verbessern! Und in schwierigem Gelände kann man mit besserer Fahrtechnik sogar fehlende Kondition kompensieren.
Leider kann man Fahrtechnik nicht mit einem Crashkurs lernen – die Verbesserung ist ein unendlicher Prozess, der mit jeder Übungseinheit ein Stück Weiterentwicklung bringt. Deshalb bauen wir immer wieder Fahrtechnik-Workshops in die kurzen Ausfahrten mit ein. Unter Anleitung eines ausgebildeten Fachübungsleiters MTB werden z.B. durch gezieltes Bremstraining den Wanderwegen Bremsspuren erspart, sicheres Bremsen auf schwierigen Untergrund ermöglicht und mit der erprobten Selbsteinschätzung die Sicherheit des Radlers und anderer Naturnutzer verbessert.

Die halbstündigen Workshops enthalten selbst zu lösende Bewegungsaufgaben und Bewegungsübungen, die nach Erläuterung oder Vormachen ausgiebig selbst trainiert werden. Dabei kann ausgiebig von den anderen Teilnehmern abgeschaut und anschließend Erlebtes ausgetauscht werden.

Übrigens kann man Fahrtechnik ganzjährig trainieren. Und keine Angst – anders als bei der Kondition kann man nach der Winterpause wieder dort weitermachen, wo man im Herbst aufgehört hat.

DVD: "Besser Biken für Einsteiger bis Könner" (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)

Tip: 
Breite Reifen und weniger Luftdruck erhöhen die Traktion und bringen im Gelände (Wiese, Schotter) sogar weniger(!) Rollwiderstand.
Ein Mindestdruck sollte es wegen der Durchschlagsgefahr dennoch sein: bei 2,3" Reifen 1,8bar (70kg) bis 2,4bar (100kg Fahrergewicht)

Tip:
Der Schlüssel zur Fahrtechnik liegt in der Langsamkeit (bei Geschwindigkeit stabilisiert sich das Rad selbst).
Wer sein Rad so kontrolliert, dass er stehenbleiben kann ohne abzusteigen, kommt bergauf auch über Steilrampen und bergab durch Spitzkehren.

Trainier doch mal:

  • auf einer Linie fahren (z.B. Seitenstreifenmarkierung)
  • möglichst langsam fahren ohne abzusteigen
  • möglichst enge Kreise fahren


Planung 

..bringt Vorfreude und mehr Freude auf Tour.

Die Systematik für die Planung und Risikomanagement liegt im 3x3 der Tourenplanung
Die Risikoanalyse erfolgt für Mensch, Umwelt und Ausrüstung jeweils zu 3 Zeitpunkten (zu Hause, vor Ort, auf Tour).

Planung zu Hause -> Vorbesprechung

Mensch

Umwelt

Ausrüstung

- Erwartungen
- Gruppengröße
- Homogenität
- Leistung, Leistungswille
- MTB-Leistungsstufe
- Adresse, HandyNr.

- Anfahrt, Fahrgemeinschaft
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen, Gesetzeslage
- Unterkunft, Hütten, Bikeshops
- Großwetterlage
- Orientierung, Karten

- 1. Hilfe, Handy
- Bikezustand, Werkzeug, Ersatzteile
- Essen, Trinken
- Kleidung, Regenschutz
- Foto, GPS, Karten, Höhenmesser
- Ausrüstungs-Checkliste

Planung vor Ort -> Startbesprechung

- Erwartungen
- Probleme, Verletzungen, Gesundheit
- Leistung
, Leistungswille
- Tourvorstellung, Tagesablauf
-
HandyNr.

Vor-Ort-Infos: 
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen
- Unterkunft, Hütten, Bikeshops
- Wetter
- Groborientierung

- 1. Hilfe, Handy
- BikeKontrollCheck
- Ausrüstungs-Checkliste
- Essen, Trinken
- Kleidung, Regenschutz
- Foto, GPS, Karten
- Reserven schaffen

rollende Planung (während Tour) -> Pausen, Checkpunkte, spontan

- Wegewahl
- Tempowahl, Pausen
- Gefahrenstellen
- Hilfe- , Sicherheitsstellung
- Aufgabenverteilung
- Motivation
- Tagesform

Vor-Ort-Infos:
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen
- Organisation
- Orientierung
- Wetter
- umweltgerechtes Verhalten

- Essen, Trinken
- Bekleidung anpassen
- Defekte sofort beheben

Beschreibung im blv: Alpin-Lehrplan 7 Mountainbike (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)

Karten und Führer:
-DVDs "Alpenvereinkarten", "Austrian Map Fly", "Magic Maps Bayern", "Gardasee" (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)
- Wanderkarten und Führer (Auszuleihen für Mitglieder in Geschäftsstelle)


Toureneinstufung 

Gängig sind 2 Bewertungsscalen:

Schwierigkeitsgrade: subjektive Einschätzung wie beim Alpinskilauf
leicht (blau), mittelschwierig (rot), schwierig (schwarz), extrem schwierig - Singeltrail (gelb)

MTB-Leistungsstufen: objektives Standardsystem (wie beim Sportklettern)
- Schwierigkeit S0-S5 nach Singeltrail-Scala: S0 (ohne Schwierigkeit) -S5 (unfahrbar)
- Kondition K0-K5: Konditioneller Anspruch (Höhenmeter, Länge, Steilheit)
Die Umrechnung in Fahrzeit ergibt sich aus einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h bzw. 500Hm/h.
- Gefahr G0-G5: Gefährlichkeit einzelner Streckenabschnitte, d.h. Höhe eines Verletzungsrisikos aufgrund des Sturzraums

Touren, die hoch bewertet sind, können durch Schieben/Tragen an den Schlüsselstellen "entschärft" werden, was aber mit zunehmender Häufigkeit den Fahrspaß mindert.

Unsere "light"-Ausfahrten sind überwiegend im Bereich mittelschwierig(rot), K0/S1/G1.
Normale Ausfahrten schwarz (schwierig), K1/S2/G2.
Nur in Ausnahmefällen bei geeigneter Gruppe: singeltrail (gelb), K5/S3/G3.


Ausrüstung 

Handy, Erste Hilfe-Set und Luftpumpe, Ersatzschlauch und ein Multitool sollten es mindestens sein.
Die Ausrüstungs-Checkliste zum Anpassen/Ergänzen bietet Struktur, Übersicht, Packort und Gewichtsangaben.


§ Gesetze 

... schützen uns, schützen unser Hobby und schützen andere vor uns und unserem Hobby.

Im Straßenverkehr ist die StVO zu beachten, z.B.

  • Höchstgeschwindigkeit auf land- und forstwirtschaftlichen Wegen: 30 km/h
  • Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern (auch Wanderer): 1m
  • Anhalten innerhalb der Hälfte der einsehbaren Strecke
  • Fahren in 2er-Reihe nur in D und erst bei >=16 Radler

Das Mountainbiken ist in jedem Land und Bundesland anders geregelt. Der ADFC hat für Mountainbiker vieles zusammengefasst., z.B.

  • Baden-Württemberg: Radfahrverbot im Wald auf Wegen unter 2m Breite (engste Stelle)
  • Thüringen: Radfahrvebot im Wald auf unbefestigten Wegen


Wetter 

...gibts übrigens kein schlechtes und in der Gruppe kann auch Pfützenfahren Spass machen!

Zur Vorbereitung und Vorfreude:
- Frankenwetter vom Wetterochs
- Altdorf bei Wetter.com


fit statt fertig 

Wenn die Genußtour zur Tortour ausartet solltet ihr über Folgendes nachdenken:

  • vor dem Start viel (Kohlehydrathaltiges) trinken
  • nach Start und Pausen langsam einrollen
  • Kräfte einteilen (verteilen auf gesamte Tourenlänge)
  • 60% im Grundlagenausdauerbereich GA1 fahren ("kann ewig fahren und reden")
    25% GA2 ("fahren und mit Unterbrechungen reden", angeschwitzt)
  • alle 30min Essen und Trinken
  • Abwechslung durch Fahrtechnik, Spiele, Tempowechsel
  • regelmäßig Ausdauertraining
  • regelmäßig Fahrtechniktraining
  • dem Gruppendruck entfliehen: unter Freunden ist das kein Zeichen von Schwäche!


Kondition und Training 

Trainingsgrundsätze:

  • min. 2x Ausdauer pro Woche
  • Trainingsbereiche: 
    60% Grundlagenausdauer GA1 ("kann ewig fahren und reden")
    25% GA2 ("fahren und mit Unterbrechungen reden")
    wer wenig Trainingszeit und viele Pausentage hat kann den GA2-Anteil zulasten von GA1 erhöhen
  • Pausentage einlegen zur Superkompensation der entleerten Energiespeicher

Gymnastik-Ziele

  • am Tourende ausrollen mit hoher Trittfrequenz (Durchblutung anregen), und leichte(!) Gymnastik zur Reduzierung der Muskelspannung (locker werden)
  • Muskelverkürzungen reduzieren an trainingsfreien Tagen: 
    besonders Gesäß, Hüftbeuger, Oberschenkel (vorne und hinten), Rückenstrecker, Nacken, ...
  • Beweglichkeit erhöhen



Risiken 

Wer maximale Sicherheit sucht, darf nicht aufs MTB steigen.
Bergradeln ermöglicht Naturerlebnis, Leistungserlebnis und Gruppenerlebnis mit untrennbar verbundenen Gefahren:

  • objektive: Wettererscheinungen (Sonne, Hitze, Kälte, Nässe, Wind, Gewitter), Dunkelheit, Absturzgelände, Steinschlaggefahr, rutschiger Untergrund, Zäune und Schranken, Verkehr und Wanderer
  • subjektive: fehlende Erfahrung, Fahrtechnik, Kondition, Taktik (Streß, Angst, Gruppendruck, Übermut), Ausrüstung.

Um das Risiko planen zu können, müssen die Gefahren bekannt sein, erkannt werden und mit Maßnahmen reduziert werden ("Risikomanagement"). Dabei wird die optimale Sicherheit angestrebt.

Die Systematik liegt im 3x3 der Tourenplanung : Die Risikoanalyse erfolgt für Mensch, Umwelt und Ausrüstung jeweils zu 3 Zeitpunkten (zu Hause, vor Ort, auf Tour).
Den MTB-Guides kommen aufgrund ihrer Erfahrung und/oder Ausbildung dabei eine besondere Verantwortung zu.

Doch schon im Vorfeld können Risiken reduziert werden durch "passive Maßnnahmen":

Die Risikoanerkenntnis ist ein Grundsatz für die Teilnahme an allen Veranstaltungen unserer Sektion: Bergsport ist nie ohne Risiko - unsere Haftungsbegrenzung


Pannenvorsorge und -Behebung 

Die meisten Pannenursachen bringt man schon mit zur Tour!
(z.B. abgenutzte Bremsbeläge, schlecht eingestellte Schaltung, verschlissene Kette, ausgefranzte Züge, lockere Schraube, etc.)

Weniger Pannen und damit mehr Freude für Fahrer und Mitfahrer erreicht man durch BikeChecks:

  • - Winter-BikeCheck (ausführlicher BikeService und AusrüstungsCheckliste)
  • - BikeCheck ca. 1-2 Wochen vor der Tour (wegen Ersatzteilbeschaffung)
  • - 7-Punkte KontrollCheck unmittelbar vor der Tour (besonders nach Kfz-Transport)
BikeCheck / 7-Punkte KontrollCheck
1 - Bremsen Funktion;
Stellung (V-Brake) und Zustand der Bremsbeläge und -leitungen
2 - Schnellspanner fester Sitz, Ausrichtung nicht vorne
5 - Räder Schäden, Reifenzustand, Luftdruck
3 - Vorbau, Lenkkopf, Lenker, Hörner, Gabel fester Sitz
4 - Sattel fester Sitz
6 - Schuh, Pedal fester Sitz der Cleats
7 - Helm Kinnriemenspannung, Sitz

Mit etwas KnowHow aus unseren Schrauber-Workshops kann man einiges selbst durchführen , z.B.

Winter-BikeCheck (ausführlicher BikeService)
Schaltzug/Bremszug schwergängig oder ausgefranzt tauschen Zug, Hülle, Abschlüsse, Zugschneider (Seitenschneider)
Antrieb verschlissen tauschen z.B.: Kette (ca. 2-3000km), Kasette (2. Mal), Kettenblätter (1.-3. Mal)
Sicherheitskontrolle Schraubencheck, Verschleiß, Schäden Lenker, Schwinge, Bremsen, ..
Gabel/Dämpfer Service (Händler) z.B. alle2 Jahre

Für VorsorgeVersäumnisse und Ursachen, die erst auf Tour entstehen braucht Ihr

  • - Kenntnisse in Erster Hilfe und dazu Handy und Erste Hilfe-Set
  • - Kenntnisse in Pannenbehebung und dazu Multitool, weiteres Werkzeug, Behelfsmaterial und Ersatzteile
Panne
(nach Häufigkeit)
Ursache (evtl. Vorbeuge) Lösung (Notlösung) Werkzeug/Material
Plattfuß Durchstich,
Durchschlag (Fahrtechnik) , Ventilwanderung (Fahrtechnik)
Schlauch wechseln,
Loch flicken
(mit Gras ausstopfen)
Ersatzschlauch (Ventiltyp!), Pumpe,
Hebel, Flickzeug mit frischem Kleber, Flicken, Schleifpapier
Bremsbelag verbraucht Verschleiß (BikeCheck) tauschen Bremsbelag
Kettenriß Verschleiß (BikeCheck)
Schaltfehler (Fahrtechnik)
Kette kürzen Kettentrenner, Pin (alter Pin)
Schaltung verstellt verbogen (Fahrtechnik, BikeCheck) einstellen
Speichenriß hängengeblieben, Durchschlag (Fahrtechnik) nachziehen
tauschen
Speichenschlüssel, Ersatzspeiche (Drahtspeiche)
Schaltzug-Riß hängengeblieben (Fahrtechnik) tauschen Schaltzug (Lüsterklemme)
Bremszug-Riß hängengeblieben (Fahrtechnik) tauschen Bremszug
Schaltwerk verbogen/ abgerissen hängengeblieben (Fahrtechnik) Schaltauge tauschen
(Schaltauge richten mit Vorderachse)
entfernen und Kette kürzen
Schaltauge
Kettentrenner, Pin (alter Pin)
Freilauf defekt Verschleiß (BikeCheck) (fixieren von Kassette an Speichen) (Kabelbinder)


Orientierung 

Informationsquellen:

  • Tourenportal, Führer
  • (Digital)Karten, Roadbooks
  • GPS, Höhenmesser, Kilometerzähler, Kompass
  • Einheimische, Wanderer, Fremdenverkehrsbüros

Lesen von Karten, Standortbestimmung: Stoff für einen Workshop

Tips bei der rollenden Orientierung:

  • Plausibilitätskontrolle mit Hilfe von Leitlinien, Auffanglinien und Groborientierung
  • voneinander lernen
  • jede Pause nutzen für einen Orientierungscheck


Sonstiges 

Bikeparks : Osternohe Leogang

Andere MTB-Gruppen: 
DAV-Nürnberg
Radlexpress Feucht